Frisch & hygienisch: ohne aggressive Putzmittel
In vielen Haushalten stehen die Schränke voller chemischer Reinigungsmittel. Sie sind teuer, schaden der Umwelt und außerdem Ihrer Gesundheit. Dabei gibt es Putzmittel, die man für fast alle Zwecke im Nu selbst machen kann. Dazu braucht man lediglich Kernseife, Essig, Zitronensäure, Soda und Natron.
In der Märzausgabe wenden wir uns dem Essig oder der Essigessenz zu. Viele wissen sicher, dass sich Essig besonders gut zum Entkalken von Wasserkochern und Kaffeemaschinen eignet. Auch Spülbecken und Wasserhähne können effektiv mit verdünntem Essig gereinigt werden. Aber der Allrounder Essig kann noch viel mehr. Ein Schuss weißer Haushaltsessig kann etwa den Weichspüler in der Waschmaschine ersetzten. Er wirkt als Wasserenthärter und löst Waschmittelreste aus der Kleidung. Außerdem erhält Essig die Farben. Sie können selbst einen wirksamen Glasreiniger mit einer 1:1-Wasser-Essig-Lösung herstellen.
Die Allzweckwaffe kann auch Werkzeug entrosten: Dazu die betroffenen Stellen mit Essig reinigen, trocknen und anschließend leicht einölen. Prima eignet er sich auch zum Entkeimen von Gummiringen, Milchflaschen und Schnullern: Dafür einen halben Liter Wasser mit einem Teelöffel Essig aufkochen lassen und die Gegenstände drei bis fünf Minuten auskochen. Noch ein Tipp: Bevor Sie zur Chemiekeule bei einem verstopften Abfluss greifen, probieren Sie es mit purem aufgekochten Essig, den Sie in den Abfluss gießen. Zehn Minuten warten, dann warmes Wasser durchlaufen lassen. Eventuell wiederholen. Tipp: Gegen Fruchtfliegen hilft ein Gemisch aus Apfelsaft, Essig und einem Tropfen Spüli. Einen günstigen Tapetenlöser stellen Sie aus zehn Litern heißem Wasser und drei Tassen Essig her. Damit die Tapeten bestreichen und einwirken lasse. Danach einfach ablösen. In unserer nächsten Ausgabe gibts Tipps rund um die Zitronensäuere.