Aromatische Mittelmeerküche – Ali Güngörmüs „Mediterran“
Schwelgen Sie in herrlichen Mittelmeer-Aromen! Von Frankreich bis nach Marokko, von Spanien bis in die Türkei – mit über 100 mediterranen Rezepten entführt Sie der Sternekoch Ali Güngörmüs auf eine kulinarische Reise rund um das Mittelmeer. Unter dem Motto „Gute Produkte, einfach zubereitet“ beweist er, dass Sie auch mit simplen Zutaten und ohne großen Aufwand echte Spitzenküche auf den Tisch bringen können. Für ein einzigartiges Koch- und Essvergnügen!
Kreativ mediterran kochen ohne viel Aufwand. Das Beste der mediterranen Küche in einem Buch! Der charismatische TV-Koch Ali Güngörmüs verbindet in seinen Rezeptkreationen die besten Aromen und Gewürze der mediterranen Küche und Inspirationen aus der Türkei, Spanien, Frankreich, Griechenland, Israel und vielen weiteren Ländern zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis. Eines haben die Rezepte immer gemeinsam: Die ausgefallenen Kreationen bestehen alle aus einfachen Zutaten und gelingen garantiert auch Hobbyköchen!
Das mediterrane Kochbuch enthält über 100 originellen Rezepten: Ob Artischockensuppe mit Minzpesto, Entenbrust auf Linsen-Radicchio-Ragout oder Rosmarin-Grießknödel mit Zimtzwetschgen – diese aromatischen Gerichte lassen Ihnen und Ihren Gästen sicher das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Freuen Sie sich auf minimalen Aufwand und maximalen Geschmack: Die mediterranen Rezepte überzeugen mit überall erhältlichen Zutaten sowie extravaganten Kombinationen, die für ganz besondere Geschmackserlebnisse sorgen. So schmeckt es am Mittelmeer: Es warten kreative Rezepte aus Italien, Griechenland, Frankreich, Spanien, aber auch aus der Türkei, Israel oder Marokko auf Sie! Entdecken Sie unkomplizierte Gerichte mit Mittelmeerflair aus einfachen Zutaten! Holen Sie sich die Küche vom beliebten Spitzenkoch Ali Güngörmüs ganz einfach nach Hause.
ISBN 978-3-8310-4186-2, Januar 2021
224 Seiten, 189 x 246 mm, fester Einband
Mit 100 farbigen Fotos
Das Magazin Lübecker Bucht verlost
4 Kochbücher „Mediterran“.
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Wir sind ganz begeistert von den mediterranen Rezepten und haben für Sie zwei ausgesucht, die sich auch wunderbar für die Gästebewirtung eignen. Zum Nachtisch gibt es köstliche Zimtzwetschgen.

Flammkuchen mit Steinpilzen
Sie wundern sich vielleicht, weshalb ich einen Hefeteig in den Kühlschrank gebe. Der Teig wird so wunderbar mürbe und schnurrt beim Ausrollen nicht immer wieder zusammen. Er reagiert tatsächlich „entspannt“ auf die Weiterverarbeitung. Das kalte Gehen funktioniert übrigens auch gut bei Brotteig. Wenn Sie z. B. am Sonntagmorgen frische Brötchen backen wollen, empfiehlt es sich, den Teig einfach am Abend vorher zuzubereiten, um ihn in den Kühlschrank zu stellen und kalt gehen zu lassen. Der „entspannte“ Teig lässt sich auch viel besser dünn ausrollen, wie Sie es brauchen, wenn Sie knusprigen
Flammkuchen backen wollen. Dafür muss der Teig nämlich dünner sein als etwa bei einer Pizza. Wer Pilze nicht gerne roh isst, kann sie vor dem Backen auf den Flammkuchen geben.
Zutaten
– 210 g Mehl (Type 405)
– 7 EL Olivenöl
– ¼ Würfel frische Hefe
– 100 g Crème fraîche
– 2 EL Pinienkerne
– 3 EL weißer Balsamico-Essig
– 400–500 g Steinpilze
– ½ Bund Rucola
– Salz, Pfeffer
– Zucker
4 Personen, 1 Stunde
- 30 Minuten Ruhezeit für den Teig
Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben.
1 EL Olivenöl, 1 TL Salz, die Hefe sowie
125 ml lauwarmes Wasser dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Nach den 30 Minuten den Teig in vier gleich große Teile schneiden und diese dünn ausrollen. Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Die Flammkuchen mit der Crème fraîche bestreichen und in
5 Minuten im Ofen kross backen.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Aus dem Balsamico-
Essig, 6 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und
Zucker eine Vinaigrette herstellen. Die Steinpilze von Sand und Schmutz befreien, in dünne Scheiben hobeln und mit der
Vinaigrette marinieren. Die Steinpilze,
den Rucola und die Pinienkerne auf die noch heißen Flammkuchen geben und diese direkt servieren.

Aprikosen-
Couscous mit Lammspieß
und Tomaten
Sie können auch noch andere Früchte in den
Couscous geben: Granatapfelkerne, Feigen oder Datteln. Die Süße der Früchte harmoniert wunderbar mit den orientalischen Gewürzen. Übrigens schmeckt
dieser Couscous auch lauwarm oder als Salat – Sie können also etwas mehr zubereiten und die zweite Portion am nächsten Tag servieren, beispielsweise mit gebratenem Hähnchenfleisch oder Kalbsschnitzeln. Eine fein mit Zitronensaft und etwas Cayennepfeffer abgeschmeckte Joghurtsauce rundet dieses
„Resteessen“ wunderbar ab.
Zutaten
– 600 g Lammfilets
– 16 getrocknete Tomaten
– 4 Frühlingszwiebeln
– 12 Kirschtomaten
– 2 Schalotten
– 3 Zweige Thymian
– 100 g Butter
– 125 ml Weißwein
– 300 ml Geflügelbrühe
– ½ TL Ras el-Hanout
– ½ TL Anapurna-Currypulver
– 250 g Couscous
– 1 Bund Basilikum
– 1 Bund glatte Petersilie
– 100 g getrocknete Aprikosen
– 100 ml Olivenöl
– Salz, Pfeffer
4 Personen, 40 Minuten
Die Lammfilets in mundgerechte Stücke schneiden. Abwechselnd mit den getrockneten Tomaten auf Schaschlikspieße schieben und beiseitestellen.
Den weißen Teil der Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Die Kirschtomaten vierteln und die
Stielansätze entfernen. Die Schalotten schälen
und fein würfeln.
Die Thymianblättchen von den Stielen streifen. Die Butter in einem Topf erhitzen, Frühlingszwiebeln, Schalotten, Tomaten und Thymianblättchen dazugeben und anschwitzen. Weißwein, Geflügelbrühe
und Gewürze dazugeben und alles einmal aufkochen.
Den Couscous in den Topf rühren, diesen vom Herd nehmen und alles zugedeckt 10 Minuten ziehen
lassen. Inzwischen Basilikum und Petersilie ohne grobe Stängel klein schneiden. Die Aprikosen grob
hacken und zum Couscous geben. Die Kräuter und
55 ml Olivenöl unter den Couscous mischen.
Das restliche Olivenöl (3 EL) in einer Pfanne erhitzen, die Lammspieße darin von jeder Seite in etwa
3 Minuten rosa anbraten und mit Salz und Pfeffer
würzen. Zum Couscous servieren.

Rosmarin-Grieß-Knödel mit
Zimtzwetschgen
Zutaten
Grießknödel
– 250 ml Milch
– 60 g Butter
– 2 EL Rosmarinnadeln
– 2 EL Honig
– 70 g Grieß
– 1 Ei
Zimtzwetschgen
– 8 Zwetschgen
– 80 g Zucker
– 2 EL roter Portwein
– 80 ml Pflaumenlikör
– 1 Zimtstange
– 1 EL Speisestärke
Fond
– 1 Bio-Orange
– 1 Bio-Zitrone
– 1 Zimtstange
– 50 g Zucker
– 1 Vanilleschote
– Puderzucker (zum Dekorieren)
4 Personen, 40 Minuten
- 3 Stunden Ruhezeit für den Teig
Für die Grießknödel Milch, Butter, Rosmarin und Honig in einem Topf aufkochen und mit einem Schneebesen den Grieß einrühren. Der Grieß beginnt zu quellen und muss nun abgebrannt werden: Mit einem Kochlöffel den Teig am Topfboden abbrennen, bis sich eine Schicht gebildet hat, die sich nicht mehr so leicht löst. Die Masse in eine Schüssel umfüllen und mit Frischhaltefolie abdecken. Bevor das Ei dazugegeben wird, muss die Masse ein wenig abkühlen. Dann das Ei einarbeiten. Die Grießmasse zum Ruhen für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank geben. Anschließend mit den Händen daraus kleine Knödel formen.
Die Zwetschgen halbieren und entsteinen. Den Zucker in einem Topf bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen. Wenn der Karamell goldbraun ist, mit 70 ml Wasser, Portwein und Pflaumenlikör
ablöschen. Den Zimt hinzufügen und die Flüssigkeit auf die Hälfte
reduzieren. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser anrühren. Die
Zimtstange entfernen und den Sud mit der angerührten Stärke
binden. Die Zwetschgen im Sud kurz aufkochen.
In der Zwischenzeit für den Fond die Schale von Orange und Zitrone abreiben. Den Abrieb in 2 l Wasser mit der Zimtstange, dem Zucker und der Vanilleschote aufkochen und ziehen lassen.
Die Knödel dann in den Fond geben – sie dürfen nicht kochen, sondern sollen nur leicht ziehen. Sobald die Knödel an der Oberfläche
schwimmen, sind sie gar. Sofort mit den warmen Zimtzwetschgen servieren und mit Puderzucker überstäuben.
Viel Spaß beim Zubereiten
und guten Appetit!
Bildrechte Rezeptfotos: © DK Verlag/Maike Jessen.