Die Lübecker Musikreihe lädt an unterschiedlichen Spielorten zu Musical- Melodien, Operette und einem Hollaender-Abend ein. Bereits zum 27. Mal verzückt die leichte Muse Zuhörerinnen und Zuschauer mit schönsten Klängen bekannter Melodien. Ab Juli steht die Eigenproduktion „Wenn ich mir was wünschen dürfte“ – eine Hommage an den Komponisten Friedrich Hollaender – auf dem Programm. Im Theater Geisler erwartet Sie eine Revuette zum 125. Geburtstag des Komponisten, der einer der populärsten Film- und Bühnenkomponisten der 1920er Jahre war. Er schrieb unzählige Filmvertonungen sowie bekannte Lieder und Chansons wie „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“.
Auch im Juli, ebenfalls im Theater Geisler, wird die Berlin-Revue „Ich hab‘ noch einen Koffer in Berlin!“ aufgeführt. Manche Schlager entwickelten sich zu sogenannten Gassenhauern. Ausgehend von populären Operettenwerken machte sich seit den 1920er Jahren der Einfluss von jazzigen Rhythmen und Harmonien in der Schlagermusik bemerkbar. Vor allem in Berlin, im Operettenzentrum Preußens, entstanden erfolgreiche Melodien, die zu Evergreens wurden, die noch heute „die Spatzen von den Dächern“ pfeifen. Freuen Sie sich auf einen musikalischen Streifzug durch 100 Jahre „Berliner Lieder“ – von der Jahrhundertwende über die schmissigen Operetten der 1920er Jahre bis hin zu den bekannten Schlagern der Nachkriegszeit. Auch das Gläserne Opernhaus am Meer in Travemünde öffnet in diesem Sommer wieder. Am 12. Juli wird zum ersten Mal die Sommernacht der Operette gegeben.
Karten und Infos unter www.luebecker-sommeroperette.de.
© Foto: Lübecker Sommeroperette