Anbau und Pflege des beliebten Gemüses sind gar nicht so einfach und recht aufwendig. Früher war Spargel ein Luxusprodukt. In Deutschland ist es heute das meist angebaute Freilandgemüse. Doch bis zur Ernte sind etliche Arbeitsschritte nötig, um auch einen guten Ertrag zu erzielen. Die Pflanzen werden in Dämmen und unter Folien angebaut und auch die Ernte ist nicht einfach und kostspielig. Denn viele kundige Hände sind nötig, um das zarte Gemüse zu stechen. Wer ein wenig wartet, bis mehr Spargel auf den Markt kommt, kann auch mit günstigeren Preisen rechnen. Und übrigens: Spargelbruch und krummer Spargel schmecken genauso gut wie die gerade gewachsenen perfekten Stangen.
Quietschfrisch muss er sein
Fast den ganzen Juni haben Sie noch Zeit, Spargel in allen möglichen Variationen zu genießen. Genau gesagt bis zum 24. Juni, dem Johannistag. Dann wird die Spargelernte bei uns beendet, denn die Pflanze muss Kraft fürs nächste Jahr sammeln. So ein Spargelfeld liefert dem Bauern zehn bis zwölf Jahre immer wieder aufs Neue die leckeren Stangen im Frühjahr. Doch dann muss rechtzeitig ein neues Spargelfeld vorbereitet werden.
Der Kenner holt sich den Spargel direkt vom Hof, wo er frisch geerntet in den Hofladen kommt oder geht auf den Wochenmarkt, um sich seinen Lieblingsspargel in Weiß, Grün oder Violett auszusuchen. Und isst ihn noch am selben Tag auf.
Violetter Spargel schmeckt wie der grüne auch pikanter und würziger als weißer Spargel. Probieren Sie auch mal eine alte Spargelsorte aus, wenn Sie dazu die Gelegenheit haben, zum Beispiel den weißen Huchel, die Burgundine oder die grüne Ariane. Über 300 Sorten weltweit sind bekannt. Nur in jedem Fall frisch sollten die Stangen sein. Zu erkennen ist dies auch am Quietschetest: einfach die frisch gestochenen Stangen aneinander reiben. Außerdem sollten die Köpfe geschlossen sein und die Schnittenden saftig. Und frischer Spargel bricht beim Biegen. Also lieber vorsichtig behandeln.
Wir haben noch ein tolles Spargel-Rezept für Sie gefunden, denn nicht nur Spargel mit Katenschinken und Sauce Hollandaise sind ein Genuss.
Thai-Spargelsuppe
Zutaten für 4 Portionen
• 500 g grüner Spargel
• 200 g junge Möhren
• 100 g Zuckerschoten
• 1 kleiner Kopf Broccoli
• 1 EL Margarine
• 400 ml Kokosmilch
• 1 Btl. KNORR Feinschmecker
Spargelcreme Suppe
• 200 g küchenfertige Garnelen
• 2 EL Öl
• 1-2 TL rote Currypaste
(alternativ Currypulver)
• Jodsalz, Pfeffer
• Holzspieß
Nährwerte: Energie (Kilojoule): 1757 kJ
Energie (Kilokalorien): 420 kcal
Zubereitet mit: Knorr | ca. 35 min | einfach
Zubereitung
- Spargel nur am unteren Drittel schälen, die Enden abschneiden und den Spargel in mundgerechte Stücke schneiden. Möhren schälen und schräg in Scheiben schneiden. Zuckerschoten und Broccoli putzen, Broccoli in kleine Röschen zerteilen.
- Möhren in heißer Margarine andünsten. 200 ml Wasser und 300 ml Kokosmilch angießen, aufkochen und abgedeckt ca. 5 Minuten garen. Spargel, Zuckerschoten und Broccoli dazugeben. Restliche Kokosmilch und Beutelinhalt KNORR Feinschmecker Spargelcremesuppe verrühren, angießen, aufkochen und abgedeckt weitere 5 Minuten garen.
- Garnelen auf kleine Holzspieße reihen und im heißen Öl ca. 3 – 5 Minuten von beiden Seiten braten. Suppe mit Currypaste, Salz und Pfeffer abschmecken, in (Latte Macchiato-) Gläser füllen und mit den Garnelenspießen servieren.
Vorbereitungszeit: 20 min | Kochzeit: 15 min
Wir wünschen eine leckere Spargelzeit!