Das Europäische Hansemuseum veröffentlicht eine neue Publikation über mittelalterliche Tragezeichen im Kontext von Social Media. 2017 hat das Europäische Hansemuseum die Sonderausstellung „Pin it! Social Media des Mittelalters #PIEM“ gezeigt. Bei diesem außergewöhnlichen Projekt wurden die in Deutschland weitgehend unbekannten mittelalterlichen Tragezeichen – von hochheilig bis derb-obszön – in Zusammenhang mit der heutigen Kommunikationskultur des Social Media gesetzt. Begleitet wurde die Schau damals von einem wissenschaftlichen Kolloquium und daraus entstand die Idee, die dort erworbenen Erkenntnisse nachhaltig zu publizieren und der Öffentlichkeit weiterhin zugänglich zu machen.
Der Begleitband ist nun im museumseigenen Verlag erschienen und im Museumsshop des EHM erhältlich.
Wer noch mehr Interesse hat, kann an der Buchpräsentation teilnehmen. Der Katalog wird im Rahmen einer kleinen Veranstaltung am Donnerstag, 17. Dezember vorgestellt. André Dubisch (Kurator des Europäischen Hansemuseums) spricht mit Prof. em. Dr. A. M. (Jos) Koldeweij (Experte für mittelalterliche Tragezeichen) über die Bedeutung der Abzeichen, die Hintergründe zur damaligen Ausstellung und über die Entstehung des Begleitbandes. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung unter invitation@hansemuseum.eu oder telefonisch unter 0451 809099-0 ist erforderlich.
Weiteres unter www.hansemuseum.eu.
© Foto: Europäisches Hansemuseum