Probetragen erleichtert die Entscheidung. Heute sind Hörgeräte kleine technische Wunder und es gibt eine Fülle an unterschiedlichen Möglichkeiten. Hörakustikmeisterin Julia Scheibe-Rüdebusch von Ohrmuschel Hörakustik in Travemünde und Timmendorfer Strand empfiehlt vor der Entscheidung für ein Hörgerät 14 Tage kostenlos ein Analysegerät zu tragen. Dann fällt die Auswahl für ein bestimmtes Gerät viel leichter, denn es erkennt, wie und was der Träger wahrnimmt. Positiv ist, dass die Geräte immer kleiner werden und von außen nicht mehr zu sehen sind. Es gibt auch solche, mit denen man telefonieren wie mit einer Freisprechanlage oder Musik streamen kann.
Es wird immer komfortabler für Hörgeräteträger. Die wiederaufladbaren Hörgeräte mit Lithium-Ionen-Akku werden abends einfach auf die Ladestation gelegt und sind dann den ganzen Tag einsatzbereit. Der umständliche Batteriewechsel entfällt. Bequemer geht es kaum. Noch ein wichtiger Aspekt ist, dass die Hightech-Geräte preislich erheblich günstiger werden.
In erster Linie geht es um ein gesundes aktives Leben. „Gutes Hören ist die beste Demenzprophylaxe“, sagt Julia Scheibe-Rüdebusch und halte geistig fit. „Ab 50 sollte man einen regelmäßigen Hörtest machen“, erklärt sie noch. Weitere Infos finden Sie unter www.ohrmuschel.de.
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