Seit vergangenem Herbst können die Besucher des Günter Grass-Hauses im Rahmen des Projekts „Inside Blechtrommel“ mithilfe modernster Technik in den Jahrhundertroman von Günter Grass buchstäblich eintauchen. Doch jetzt wird diese ganz neue Art der Präsentation von Literatur erweitert. Ab sofort ist es mit einer sogenannten Augmented Reality-Tour möglich, einem im dritten Teil der „Blechtrommel“ erzählten Kriminalfall nachzuspüren – dem Mord an der Krankenschwester Dorothea Köngetter. Blechtrommel-Kenner erinnern sich, dass Oskar Matzerath in eine Heil- und Pflegeanstalt eingewiesen wurde. Doch warum war das so. Der Mord im Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim ist der Grund. Während die Virtual Reality-Anwendung im Günter Grass-Haus den Beginn des Romans in der „Anstalt“ aufgreift, handelt die neue Anwendung vom Ende der „Blechtrommel“.
Die Nutzer ermitteln auf den Spuren von „Kommissar“ Lux, dem Hund, der Oskar einen entscheidenden Hinweis über das Verschwinden der vermissten Krankenschwester liefert. Lösen Sie den Fall wie ein Detektiv mit Hilfe eines Tablets. Dadurch wird es möglich, spielerisch die Inhalte des Romans zu entdecken. Dr. Jörg-Philipp Thomsa, der Leiter des Günter Grass-Hauses, sagt dazu: „ Mit diesem innovativen Angebot möchten wir insbesondere jüngere Zielgruppen für das Werk von Günter Grass begeistern. Die AR-Tour soll einen neuen Anreiz bilden, die „Blechtrommel“ zu lesen und die dicht erzählten Geschichten des Romans (wieder)zu entdecken.“ Weitere Informationen unter www.grass-haus.de.
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