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SHORT-NEWS

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SH-Netz schafft neue Bienenweiden
Bienchen summ auf immer mehr Blumenwiesen herum. Ein schöner Gedanke, deren Umsetzung man sich nur wünschen kann. Die Schleswig-Holstein Netz AG („SH-Netz“) will in den kommenden Monaten 6.400 Quadratmeter in Bienenweiden umwandeln. Als erstes wird bienenfreundliches Saatgut in Cismar rund um das Göhler Umspannwerk ausgebracht.
„Hintergrund ist die aktuelle Bedrohungslage für die schwarz-gelben Insekten durch die sich verändernden Umweltbedingungen, unter anderem den Wegfall vieler bienenfreundlicher Blumensorten. Hierzu gehören beispielsweise Kornblumen, Klatschmohn, Schleierkraut oder Sonnenblumen, die als Nahrungsquelle für die fleißigen Helfer dienen“, teilt das Unternehmen mit. „Für Schleswig-Holstein als landwirtschaftlich starke Region ist der Schutz der Bienen von großer Bedeutung“, sagt Mirko Sadowski, Leiter des Netzcenters Pönitz bei „SH Netz“. „Sie übernehmen die Bestäubung unserer Nutzpflanzen wie beispielsweise Obstbäume und Raps. Uns ist es deshalb ein besonderes Anliegen, unseren Teil zum Erhalt der Bienen beizutragen.“ Im ganzen Land sollen rund 40.000 Quadratmeter bienenfreundlich verwandelt werden. Auch prüfe man, ob es sinnvoll ist Insektenhotels aufzustellen.

Fahrradplätze in den Zügen
Bis 2025 sollen in 60 Prozent der Fernzüge Mitnahmemöglichkeiten geschaffen sein. So hat es das Bundesverkehrsministerium vor Kurzem mitgeteilt. Beginnen möchte die Bahn mit acht Stellplätzen für Menschen, die mit ihrem Rad unterwegs sind. Das fordert auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, der sagt: „Fahrradmitnahme sollte so selbstverständlich sein wie Strom und WLAN im Zug.“
Was bei den Regionalzügen Standard ist, muss auch beim Intercity und bei den ICE-Zügen gerade heute angeboten werden. Doch nicht alle dieser Züge sollen fahrradfreundlich werden. So sei der Aufwand für die Baureihen 1 und 3 zu groß, beim neuen ICE 4 ist aber schon ein Fahrradabteil vorhanden. Bis jetzt sind 39 dieser Züge unterwegs, weitere 80 sollen folgen. Vergessen Sie nicht zu reservieren. In den Intercitys gibt es heute schon 8 bis vereinzelt 24 Stellplätze. In den neuen sollen es lediglich 8 pro Zug sein. Das ist die Mindestvorgabe einer EU-Richtlinie. „Acht Stellplätze in jedem Zug sind schon mal ein guter Anfang“, sagt der Fahrrad-Club-Geschäftsführer Burkhard Stork.

Jetzt doch Wasserstoff?
Die Nordländer haben im November eine Wasserstoff-Strategie auf den Weg gebracht, in der es heißt, dass bis 2025 mehr als 150.000 Fahrzeuge die Energie nutzen können. Dazu sind 250 Tankstellen in Planung. Grün ist der Wasserstoff allerdings nur, wenn er mit erneuerbaren Energien, sprich Solar- und Windenergie, erzeugt wird. Das geschieht dann in einem Elektrolyseur, der Wasser unter Strom setzt, wodurch sich der Wasser- vom Sauerstoff trennt. „Damit zeigen wir einen Weg auf, wie die Wasserstoffpotenziale insbesondere im Bereich der Industrie und der Mobilität gehoben werden können“, erklärt Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz. Gerade die windreichen Länder wie Schleswig-Holstein (SH), Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern seien hervorragend für dieses Projekt geeignet, mit dem zugleich Klimaschutzziele realisiert werden können. Das ehrgeizige Ziel sieht vor bis 2030 fünf Gigawatt Elektrolyseleistung zu schaffen. Damit können zum Beispiel sämtliche in SH zugelassenen Pkw mit Wasserstoff betankt werden. Aber nicht nur Autos können davon profitieren, der grüne Wasserstoff aus Windenergie kann auch für den Antrieb von Schiffen und Bussen genutzt werden. Die Strategie sieht vor bis 2035 eine grüne Wasserstoffwirtschaft im Norden aus 100 Prozent Wind- und Solarenergie aufzubauen. Doch „die Technologie muss konkurrenzfähig und wirtschaftlich sein“, sagt Buchholz. Auf dem Fotos zu sehen von links: Bernd Altusmann (Niedersachsen), Bernd Buchholz, Michael Westhagemann (Hamburg) und die neue Bremer Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt.

Ein Garten für Kinder
Wenn Kinder den Garten gestalten könnten, würden sie garantiert nicht eine kleine quadratische Sandkiste wählen, sondern eine große Sandgrube, in der sie so richtig buddeln können. Sie würden sich ein Baumhaus wünschen, ganz viele Tiere im Garten und ein eigenes Beet, das sie selbst gestalten können. Und einen Naschgarten.
Legen Sie Ihren Garten neu an und haben Kinder, fragen Sie sie doch am besten mal, was sie sich so vorstellen. Am Ende werden Sie vielleicht nicht den Garten haben, den Sie sich vorgestellt haben, dafür aber glückliche Kinder. Und so ein Naschgarten zum Beispiel ist nicht nur etwas für die Kleinen. Wenn Sie ihn richtig anlegen, werden Sie garantiert auch fleißige kleine Hände haben, die Sie in der Gartenarbeit unterstützen. Erdbeeren eignen sich wunderbar, ebenso Himbeeren, Johannisbeeren und natürlich Brombeeren. Auch Felsenbirnen und Kornelkirschen landen garantiert liebend gern in den Mündern.
Schaffen Sie Winterquartiere für Igel und Marienkäfer. Auch Fledermäuse können Sie mit entsprechenden Kästen locken und für Bienen Hotels aufbauen. Eichhörnchen lieben große Bäume, in denen sie ihre Kobel einrichten. Und für Eidechsen empfehlen sich Trockenmauern. Ins eigene Beet gehören natürlich auch Blumen. Kinder lieben es zu beobachten, wie erste zarte Triebe aus der Erde kommen. Dafür sind Blumenzwiebeln besonders geeignet. Die können auch an frostfreien Tagen und in milden Wintern gesetzt werden. Das geht kinderleicht und im zeitigen Frühjahr schon zeigen sich erste bunte Blüten.

Maritime Kinderwelt
Das Scharbeutzer Kurparkhaus wird schön gemacht. Zunächst beginnen die Arbeiten im ersten Stock, in dem die seit langem geplante maritime Kinderwelt Einzug halten soll. Im Anschluss wird im Erdgeschoss umgebaut – die Tourist-Info wird zu einem neuen Service-Zentrum erweitert. Das schafft mehr Platz für die Gäste und Angestellten. Auch die Außenfassade bekommt ein frisches Gesicht und wird energetisch auf den neuesten Stand gebracht.
Die Lütten werden demnächst von einem Schiffsheck direkt aufs Meer gucken oder den Mast emporklettern können. Durch Bullaugen entdecken Sie die Meereswelten, während der kleine Kapitän die Mannschaft sicher in einen neuen Hafen bringt. Weiter gibt es eine Mal- und Audiostation in einem Alkoven. Wer hoch hinaus möchte, klettert auf den zweiten Mast mit Ausguck. Damit alles ganz echt aussieht projiziert ein Beamer in der Mitte des Raumes die Meereswelten auf den Boden. Aber das ist lange noch nicht alles, was die kleinen Seeleute erwartet. Schiffsknoten können geübt werden, es gibt einen Leuchtturm und eine Schatzkiste mit Spielen. Und an Basteltischen kann man sich seine Zeit vertreiben. „Wir wollen hier keine reinen Kulissen. Die Kinder sollen mit jedem Teil auch etwas machen können“, sagt Thomas Albertin. Er ist bei der Gemeindeverwaltung unter anderem für die touristische Infrastruktur zuständig.
Zudem werden Sanitärbereiche mit Kindertoiletten und Wickeltisch erweitert. Selbstverständlich können Besucher dann auch barrierefrei in den ersten Stock gelangen. Zu rechnen sei mit der Fertigstellung des ersten Stockes im Herbst 2020, so Albertin. Dann geht’s weiter im Erdgeschoss.

 

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