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News rund um Kunst und Literatur

www.buddenbrookhaus.de

„Und wenn schon, dann auch vornehm!“ Am 28. und 29. Dezember öffnet das Buddenbrookhaus vor der umbaubedingten Schließung nochmals ganz weit seine Türen.
Das abwechslungsreiche und kostenfreie Programm für große und kleine Besucher findet täglich von 10 bis 18 Uhr statt. Höhepunkt jedes Abends ist eine spektakuläre Fassadenillumination. Unbedingt anschauen!

Weiteres Highlight ist die Stencil Art für angehende Urban-Künstler jeden Alters. An die Wände malen im Museum? Hier haben Sie die Möglichkeit dazu! Mit Schablonen erschaffen Sie Ihr eigenes Kunstwerk und kreieren so ein begehbares Gästebuch. Auch an musikalische Unterhaltung mit Teilnehmern der Lübecker Musikhochschule ist gedacht. Es steht Livemusik mit den Studenten der Klasse Prof. Fischer und ein CrossOver mit dem Lutopia Orchestra auf dem Programm.

Ausblicke in die Zukunft wagen Dr. Birte Lipinski und Dr. Caren Heuer. Der Förderverein Buddenbrookhaus, die Heinrich Mann-Gesellschaft und die Deutsche Thomas Mann-Gesellschaft laden Sie zu Gesprächen und Waffeln ein. Lust auf ein gemütliches Kaffeetrinken? Nehmen Sie Platz in der Beletage. Die Familie Buddenbrook lädt unter dem Motto „Diese Feier ist aller Würde würdig!“ zu Kaffee und Kuchen ein. Doch das ist noch nicht alles, was das Museum vor der Renovierung noch zu bieten hat. Freuen Sie sich auf spannende Führungen auch in Englisch unter dem Titel „Hinter der Fassade“ – Buddenbrooks privat. Außerdem lernen Sie wie man eine Pop-Up-Karte in Kirigami-Technik gestaltet. Die hochwertige 3D-Postkarte der berühmten Fassade des Buddenbrookhauses ist übrigens auch ein schönes Weihnachtsgeschenk. Schließlich lädt Toni unter dem Motto „Oh, ich will euch alles zeigen“ zur Trinkschokolade mit Schokoladenverköstigung in die Diele mit Abessa ein.
Das Buddenrookhaus sucht Umzugshelfer. Sind Sie dabei? Dann werden Sie mit einer kleinen Überraschung und einer Previewführung mit Dr. Birte Lipinski belohnt. Alle Details zum Programm auf www.buddenbrookhaus.de

Noch bis zum 12. Januar 2020 ist im Museum Behnhaus Drägerhaus die Sonderausstellung „Kulturland Schleswig-Holstein“ – eine Auswahl aus der Sammlung im Landeshaus Kiel – von Caspar David Friedrich bis Edvard Munch zu sehen.
Im Rahmen der gemeinsamen Reihe „Kulturland Schleswig-Holstein“ des Landtages und der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) ist das Museum Behnhaus Drägerhaus Lübeck zu Gast im Landeshaus in Kiel.
Die Ausstellung im Landeshaus bringt anhand einer Auswahl von Gemälden, Grafiken, Skulpturen, Möbelstücken und „Outings“ den Geist eines besonderen Ausstellungsortes nach Kiel und veranschaulicht den Weg vom Lübecker Kaufmannshaus zum Museum. Besuchen Sie das Behnhaus auch in Kiel. Infos unter www.museum-behnhaus-draegerhaus.de.

Im Overbeck-Pavillon entdecken Sie noch bis zum 19. Januar 2020 die Sonderausstellung „Translation“ von Una Hepburn.
Mithilfe von softwaregenerierten Algorithmen untersucht Una Hepburn (*1995 in Belgrad) wechselseitige Relationen von Schrift und Bild. Die Künstlerin macht sich die Strukturen von Suchmaschinen und Bilddatenbanken und die Logik künstlicher Intelligenz zu eigen, um fertig vorgefundene Informationen zu zerlegen und diese in einer visuellen Zielsprache wieder zusammenzufügen. Nach dem Vorbild kognitiver Prozesse des menschlichen Gehirns sind Computer-Vision-Programme wie das 2015 von Google im Open Source Format eingeführte DeepDream nicht nur in der Lage, Bilder zu erkennen, sondern solche auch eigenständig zu entwickeln. Wie beim Nachhängen von Tagträumen bei Wolkenformationen, ist das Programm fähig, Objekte in bestehende Bilder hineinzuinterpretieren und in bizarre, oftmals psychedelisch anmutende Versionen zu überführen. In der Überlagerung und Verfremdung der computergenerierten Bilder entbehren Hepburns Arbeiten dabei nahezu jeglicher Gegenständlichkeit und erscheinen vielmehr als ineinanderfließende und sich ins Diffuse fortsetzende Bildwelten. Infos unter www.overbeck-gesellschaft.de.

„Frischer Wind aus dem Norden“ – der weht Ihnen im neuen Jahr in der Kunsthalle St. Annen entgegen. Dort entdecken Sie vom 26. Januar bis zum 26. April 2020 Naturmotive in der Helsinki School of Photography.
Als „Helsinki School“ erlangt seit den 1990ern eine Gruppe von Absolventen der Aalto University of Arts, Design and Architecture internationale Bekanntheit in der Fotokunst. Obwohl die mehrere Generationen vereinende Schule keineswegs einen homogenen stilistischen oder thematischen Ansatz verfolgt, bilden vielfältige Naturbezüge in zahlreichen Fotoserien der vertretenen Künstler dennoch einen gemeinsamen Nenner.
Für diese Ausstellung wurde eine Reihe von Fotokünstlern der Helsinki School ausgewählt, die sich in ihren Werken mit Natur und Landschaft auseinandersetzen. Die Verbundenheit von Natur und Kultur sowie ein intuitives Gespür für den Raum sind in all diesen Werken gegenwärtig. Einige der Bilder befassen sich mit den Konventionen der Landschaftsmalerei, andere wiederum lassen eine Atmosphäre aufleben, die sich zwischen dem Unheimlichen und dem Sublimen bewegt. Vielfach wird die Natur in den Bildern zu einem Schlupfwinkel, zu einem Rückzugsort für den Menschen. Die Trennung zwischen dem menschlichen Körper und der umgebenden Landschaft mutet unwirklich, künstlich herbeigeführt an.
Anlässlich dieser Ausstellung erscheint das neue Buch von Hatje Cantz (Helsinki School, Volume VI) mit Schwerpunkt auf Naturaufnahmen in der Helsinki School.
Weitere Infos finden Sie unter www.kunsthalle-st-annen.de.

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