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News rund um die Bucht

© Foto: UKSH

UKSH eröffnet Klinik der Zukunft
Historischer Meilenstein am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein: Mit einer Feierstunde und einem Tag der offenen Tür hatte das Klinikum der Zukunft am Freitag, 8. November 2019, am Campus Lübeck seine Pforten geöffnet. Mehr als 3.000 Gäste und Besucher, darunter 500 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, verschafften sich einen Eindruck vom neuen zentralen Klinikgebäude. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther eröffnete gemeinsam mit Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH, und Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau eines der europaweit modernsten Medizinzentren. Vom neuen „Leuchtturm“, wie in der Eröffnungsfeier gewürdigt, konnten sich am Nachmittag zum „Tag der offenen Tür“ ganz viele Besucher überzeugen. Und dort ging es auch ins Detail. „Wir werden später den interessierten Besuchern demonstrieren, mit welchen Narkose-Geräten im Ambulanz-OP gearbeitet wird“, sagte Oberarzt Dr. Ulrich Gosch. Sein Kollege Dr. Sebastian Beuthien erklärte: „Wir freuen uns, dass es langsam losgeht und wir in zwei Wochen komplett in das neue Klinikum einziehen können.“ Der siebenstöckige Neubau ist der neue Mittelpunkt der universitären Maximalversorgung am Campus Lübeck. Der Neubau vervollständigt das bestehende Zentralklinikum und schafft gleichzeitig eine neue Infrastruktur für das gesamte Lübecker Klinikum. „Welch‘ ein Weg – von der Pflegeanstalt bis zum topmodernen Universitäts-Krankenhaus“, meinte Universitätspräsidentin Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbach.

Höher, größer, weiter oder doch lieber schräger?
Die Diskussion um die Fehmarnsundbrücke geht schon eine ganze Weile. Soll es jetzt Deutschlands größte Schrägseilbrücke werden? Es ist von Pylonen die Rede, die etwa 160 Meter hoch sein sollen. Damit würde die neue Brücke, die über den Strelasund noch übertreffen. Die erreicht nämlich an ihrer höchsten Stelle keine 130 Meter. Doch noch ist nicht einmal sicher, ob der „Kleiderbügel“ – das Wahrzeichen Fehmarns – überhaupt durch eine neue Brücke ersetzt wird. Die Entscheidung dafür oder dagegen oder doch lieber für den Absenktunnel jedenfalls soll noch in diesem Jahr fallen. Nach den Plänen der Deutschen Bahn und des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr würde das neue Bauwerk 160 bis 170 Meter in die Höhe ragen, wobei die Pylonen die höchsten Stellen sind, die durch Schrägseile gehalten werden. Die Sundbrücke misst gerade einmal 75 Meter. Das wäre dann schon ein beachtlicher Bau, der das Festland mit der Insel verbindet. Fehmarns Tourismusdirektor äußert sich positiv zu den Plänen: „Aus touristischer Sicht wäre eine Schrägseilbrücke mit einer entsprechenden Fahrbahnhöhe natürlich spannend, weil sich von dort aus herrlich der gesamte Sund überblicken ließe.“ Erste Visualisierungen werden Sie wahrscheinlich schon Ende November sehen können, dann kommt ein Dialogforum zusammen. Eines wird aber sicher sein: Die Neue kann nicht so aussehen wie die Alte. „Ein Netzwerkbogen könnte aufgrund der höheren Lasten und der Spannweite nicht realisiert werden“, sagt Bahnsprecher Peter Mantik. Es sieht so aus, als müssten wir uns vom altbekannten Anblick am Fehmarnsund verabschieden.

Wandertheater am Strand
Auf Besucher der winterlichen Lübecker Bucht wartet in diesem Jahr ein neues Erlebnis – das Wandertheater am Strand. An vier Terminen wird hierbei der Strand zur Bühne und gleichzeitig zum Zuschauerraum, denn statt in einem Theatersessel Platz zu nehmen, wandert das Publikum gemeinsam mit den Akteuren an der Waterkant entlang. Hierbei ist jede der Vorstellungen einmalig. Sie entsteht spontan improvisiert und mittels der Stichworte, die vom mitwandernden Publikum eingeworfen werden. Wer Interesse an einem – im wahrsten Sinne – bewegten Theaterbesuch der besonderen Art hat und die schnieke Abendgarderobe gegen warme Schuhe und Mütze tauscht, der ist beim Wandertheater am Strand genau richtig! An der Seebrücke nehmen Claas und Hein – zwei norddeutsche Fischköppe, wie sie im Buche stehen – die Gäste in Empfang. Schnell wird klar: Dieser Abend wird alles, nur nicht langweilig. Die beiden spinnen Seemannsgarn, was das Zeug hält und improvisieren aus dem Stegreif die absurdesten Geschichten. Sie dauern eine Fackellänge, nämlich rund 45 Minuten. Auftakt ist am 7. Dezember 2019 um 18:30 Uhr an der Seebrücke Pelzerhaken. Weitere Termine finden auch in Haffkrug und Scharbeutz statt. Kosten pro Vorstellung und Teilnehmer inkl. Fackel und Punsch: 15 Euro / Person. Eine Anmeldung ist erforderlich. Tickets können bequem online gebucht oder bei der Tourist-Information bestellt werden. Tickets: urlaub@luebecker-bucht-ostsee.de; Telefon: 04503 7794-100. Infos: www.luebecker-bucht-ostsee.de

© Foto: UKSH

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