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Short-News / November 2019

© Foto: EdwardSV / depositphotos.com

Stylische Lichtblicke
In den Werkstätten Die Ostholsteiner werden nicht nur Bildpostkarten eingetütet. Dort entstehen auch ausgefallene Leuchten, die jeden Raum ganz neu in Szene setzen. Innovative Arbeitsplätze werden außerdem geschaffen. Freunde eines horizontweiten Meerblicks können sich die atemberaubende Stimmung eines Sonnenuntergangs am Meer ins Wohnzimmer holen: mit den neuen Leuchten aus der Serie [lichter°meer]. Die Werkstätten für angepasste Arbeit von Die Ostholsteiner können nämlich lange schon mehr als nur ausgelagerte Arbeitsschritte für Produktionsunternehmen übernehmen. Eigenprodukte heißt das Zauberwort und nicht selten kommen dabei Designobjekte wie die schicken Leuchten heraus. Noch ist man mit den Ideen nicht am Ende. Entdecken Sie spannende Leuchten aus zeitgemäßen Materialien wie Beton und Holz. Die Optik ist natürlich, irgendwo zwischen Treibgut und wettergegerbtem Balken. Das Holz wird teils aus alten Fachwerkbalken recycelt oder ist künstlich gealtert, was manchmal nicht einfach zu unterscheiden ist. Natürlich ist das attraktive Äußere im Inneren mit moderner, energieeffizienter Technik wie LED ausgestattet. Im wahrsten Sinne des Wortes kommt bei dieser Kombination ein stimmungsvolles Licht heraus: Die große Stand- und die kleine Tischleuchte strahlen besonders atmosphärisch, die Decken- und die Wandleuchte ermöglichen eine blendfreie, klare Flächenausleuchtung, ohne Kälte auszustrahlen.
„Wir finden, dass wir mit dem maritimen Flair auch einen schönen regionalen Bezug gefunden haben, Regionalität liegt doch voll im Trend“, findet Hansjörg Fischenbeck, Projektleiter bei Die Ostholsteiner. „Wir stellen in Handarbeit gefertigte hochwertige, einzigartige Unikate her, keine Leuchte ist wie die andere!“ so Fischenbeck. Infos gibt’s unter www.lichterpunktmeer.de.

Saving life machen Sie mit!
Manchmal zählt jede Sekunde, um Leben zu retten. Da kann Erste Hilfe am Unfallort mehr als hilfreich sein. Doch viele Menschen trauen es sich nicht zu, im Notfall anderen Menschen zu helfen, können dann aber natürlich andere zum Helfen auffordern.
Sicherheit bietet ein „Erste-Hilfe-Kurs“, den das Projekt „Saving Life“ seit 2017 kostenlos anbietet. Registrieren Sie sich in der App „Meine Stadt rettet“ als Ersthelfer, können Sie an einem solchen Kurs teilnehmen. Tritt ein Notfall in Ihrer Nähe auf, werden Sie von der nächsten Rettungsleitstelle auf dem Smartphone alarmiert. Ersthelfer können dann den Unfallort aufsuchen und Erste-Hilfe-Maßnahmen leisten, bis der Rettungswagen eintrifft. Angezeigt werden zum Beispiel in der App auch Standorte von Defibrillatoren. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Schleswig-Holstein und der Dänischen Volkshilfe. In Deutschland haben sich laut ASB mehrere Tausend Ersthelfer registriert. Haben auch Sie Interesse an einer Beteiligung, finden Sie alles Weitere im Internet unter www.savinglife.eu.

Bäume für den Klimaschutz in Timmendorfer Strand
Für den Klimaschutz wurde jetzt eine erste Buche gepflanzt. Machen Sie mit und beteiligen Sie sich am Klimaschutz in unserer Region, denn es werden Baumpaten gesucht.
Den Anfang machte eine Buche, die im Neubaugebiet Blumenkoppel in Niendorf gepflanzt wurde. Ein paar Tage zuvor, am Tag der Deutschen Einheit, wurden schon überall in Ostholstein bei der „Einheitsbuddelei“ fleißig von Privatpersonen, Vereinen, Schülern und Gemeinden viele Bäume gepflanzt. „Auch uns ist es wichtig, die Menschen mitzunehmen und gemeinsam etwas für den Umweltschutz zu tun“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Melanie Puschaddel-Freitag (CDU) bei der Aktion in Niendorf. Im nächsten Jahr sollen weitere folgen. „Wir müssen schauen, dass wir uns rechtzeitig kümmern, bevor es zu spät ist“, fügt sie hinzu. Damit das Ganze in Schwung kommt, freut sich die Gemeinde über Baum-Patenschaften. Jeder kann mitmachen, aber gefragt sind auch Vereine und Verbände. „Man kann selbst einen Baum kaufen und im öffentlichen Bereich einpflanzen oder die Pflege und Bewässerung mitgestalten“, so Puschaddel-Freitag.

Platz für mehr Bäume gibt es genug. Das sagt auch die Klimaschutz-Managerin Christina Banke, zum Beispiel neben dem Neubaugebiet, im Kurpark und in der Düne.
Bevorzugt werden heimische Bäume, welche richte sich nach der Bodenkonsistenz. „Erlen, Weiden und Eschen brauchen viel Feuchtigkeit“, sagt Baumpfleger Daniel Szogs. Kiefern mögen sandigen Boden zwischen den Dünen. Die Bäume kommen aber erst in die Erde, wenn sie einige Jahre in einer Baumschule gepflegt worden sind. „Ein vernünftiger, massiver Baum kostet dann um die 300 Euro“, so Szogs. Zu Beginn ist es wichtig, dass auch die Wurzeln ordentlich Wasser bekommen. „Viele Menschen bewässern frisch in die Erde gesetzte Bäume jeden Tag. Das ist aber fatal für die Entwicklung“, erklärt der Baumpfleger. Es empfehle sich, lieber einmal gleich 50 bis 100 Liter in die Erde zu kippen. Außerdem benötigt der Baum einen Dreibock aus Holz, der um den Stamm herumgebaut werden muss. Als Sonnenschutz sollte eine Schilfmatte um den Stamm gewickelt werden. Nach zwei bis drei Jahren beginnt der neue Baum mit der Speicherung von Kohldioxid. Wer eine Baumpatenschaft übernehmen möchte, einen Standort kennt oder weitere Ideen für Mitmach-Aktionen zum Umweltschutz hat, meldet sich per Mail unter info@timmendorfer-strand.org

100 Jahre alt …aber jung im Herzen!
Seit 100 Jahren wird auf Lübecker Bühnen platt geschnackt. 1919 wurde die „Nedderdütsche Speeldeel to Lübeck“ ins Leben gerufen und ist heute bekannt als Niederdeutsche Bühne Lübeck. Gespielt wurde auf dem Dorf und den Bühnen der Stadt. Kolosseum, Gewerkschaftshaus oder Stadttheater sind städtische Aufführungsorte. „Wi graleert vun Harten und wünscht, dat in de tokamen Johren vele niege Speler dortokamt“, sagt Gillnmeisterin Brigitte Koscielski. Das verstehen Sie sicher auch, wenn Sie kein Plattdeutschkenner sind.
Zu Beginn der neuen Jubiläumsspielzeit 2019/20 erwartet die Besucher etwas Besonderes mit der niederdeutschen Musikrevue der 1950er Jahre. Dann steht das Stück „Wi sünd wedder wer – vun Petticoat un Weertschopswunner“ von Philip Lüsebrink auf dem Programm. Präsentiert werden Lieder und Tänze aus den 1950er Jahren in original hochdeutscher und englischer Sprache. Kleine Alltagsszenen und zeitgenössische Fernsehausschnitte auf Niederdeutsch stellen das verbindende Element dar, um den damaligen Zeitgeist aufzuzeigen.
Tauchen Sie ein in die Zeit des Wirtschaftswunders, als die Wäsche noch von der Constructa gewaschen wurde, Persil Lebensfragen beantwortete und Clemens Wilmenrod den Toast Hawaii zubereitete. Fahren Sie mit nach Italien zu den Capri-Fischern, träumen Sie von Paris, von der Liebe und tanzen Sie mit Peter Kraus! Spielort ist das Gemeinschaftshaus Rangenberg in Kücknitz. Weitere Informationen unter www.niederdeutsche-buehne-luebeck.de.

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