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Zum Träumen schön!

© Foto: Schloss Plön / Photocompany

Der Norden lässt sich immer wieder neu entdecken – zu jeder Jahreszeit. Gerade im Winter, wenn es hier etwas gemächlicher zugeht, lockt er mit idyllischen Naturoasen oder urbanen Hotspots. Malerisch gelegene Seen, wilde Steilküsten und geschichtenumwobene Schlösser wie das weiße Plöner Schloss laden Entdecker zu einem Spaziergang ein. Lieblingsorte findet hier einfach jeder – Romantiker ebenso wie Naturfreunde, junge Leute ebenso wie Familien und Menschen im besten Alter. Blättern Sie einfach um: Wir präsentieren Ihnen tolle Ideen!

Wandern Sie am Brodauer Steilufer ein Stück in Richtung Grömitz, gelangen Sie an eine Schlucht, die Sie an die Ostsee führt. Dort liegen Gesteine, die fast halb so alt wie unsere Erde sind. Das Eis hat sie vor unzähligen Jahren aus ihrer skandinavischen Heimat herausgerissen und hier liegen gelassen, damit wir sie betrachten können. Kalkstein, Granitgneis, Basalt, Quarzit. Gestreift, geschichtet, mit Falten oder Adern und Rissen.
Zum Steilufer gelangen Sie auf unterschiedlichen Wegen. Fahren Sie von Neustadt Richtung Rettin zum Brodauer Gut und von dort auf die Straße „Zum Gut“ Richtung Bliesdorf, liegt zur Rechten ein Parkplatz an der Straße. Über einen Sandweg erreichen Sie mit schöner Aussicht auf hügelige Felder und die See einen kleinen Wald mit alten Buchen. Vom Steilufer aus führt ein Weg direkt an der Abbruchkante entweder zurück nach Neustadt oder nach Grömitz. Zunächst geht es etwas holprig über viele Steine, Kiesel und herabgestürzte Bäume. Später wird es sandiger und wenn Sie in der Ferne die Grömitzer Seebrücke im Visier haben, können Sie sich auf eine Pause in einem der Cafés oder Restaurants freuen.
Wunderschöne Steilufer hat die Lübecker Bucht einige zu bieten. Auf der Sonneninsel Fehmarn zum Beispiel oder der Gemeinde Timmendorfer Strand. Über das Brodtener Steilufer führt Sie ein Weg mit traumhaften Ausblicken auf die Bucht bis nach Mecklenburg von Niendorf nach Travemünde. Wir verraten noch einen anderen Tipp für eine weitere verwunschene Steilküste bei Sierksdorf. Dafür parken Sie am Gut Wintershagen und nehmen den Weg zwischen den Feldern Richtung Ostsee. Dort angekommen geht’s nach links und weiter immer parallel zum Meer. Steht das Wasser gerade nicht zu hoch, marschieren Sie direkt zum Strand. Dort schweift Ihr Blick über urtümliche Drachen aus Holz, leuchtend rote Hagebutten und Erlen mit herunterhängenden Zweigen.
Atmen Sie tief durch und lassen Sie sich einfach treiben. Tipp: Besonders gut lässt sich der hektische Alltag mit Bewegung in der Natur vergessen. Machen Sie einmal bei den „Silent Walks“ durch die Küstenlandschaft und das holsteinische Hügelland mit. Sie sind eine ganz individuelle Erfahrung, bei der Sie Ihren eigenen Gedanken nachhängen oder meditieren können. Sie sind bei sich selbst und doch nicht allein. Die Walks dauern eine bis eineinhalb Stunden und gehen zum Beispiel von der Seebrücke in Rettin auf direktem Weg in die Natur. Das Tempo wird mit der jeweiligen Gruppe abgestimmt – und es wird natürlich geschwiegen. Einfache Meditations- und Yogaübungen ergänzen das Angebot, an dem jeder teilnehmen kann. Die Termine und weitere Infos finden Sie im Internet unter www.luebecker-bucht-ostsee.de.

Natur und Stadt – Lübeck hat’s

Die Türme des Lübecker Doms spiegeln sich im Mühlenteich, auf dem einige bunte Blätter treiben und Enten sich was zu erzählen haben. Den Weg säumen hohe Buchen und die Äste einer Trauerweide berühren fast die Wasseroberfläche. Von dort aus haben Sie einen malerischen Blick auf die sieben Türme und die mittelalterlichen Häuserfassaden der Hansestadt. Wussten Sie, dass der Mühlenteich Wasser der Wakenitz und nicht der Trave führt? Durch eine kleine Brücke ist der Mühlen- vom Krähenteich getrennt. Laufen Sie von der Mühlenbrücke, die nach dem früheren Mühlentor benannt ist, Richtung Zentrum. Vier Stadttore gab es ehemals im mittelalterlichen Lübeck – das Mühlentor war eins davon. Die weiteren das Holsten-, Burg- und Hüxtertor. Erhalten sind lediglich das Holsten- und Burgtor. Lübecks Altstadt ist umgeben von Wasser und macht Spaziergänge rundherum immer reizvoll. Die Stadt liegt am Zusammenfluss der Trave und Wakenitz. Von der Innenstadt aus gesehen gibt es keinen Ort, der mehr als einen Kilometer vom nächsten Fluss entfernt liegt. Über eine der Brücken sind Sie im Nu in der Innenstadt. Tipp: Besuchen Sie die St. Petri Kirche, von deren Turm Sie eine fantastische Aussicht haben. Dazu schlendern Sie gemütlich über die Holstenstraße und biegen rechts in den Kolk ein. Dann haben Sie Ihr Ziel schon fast erreicht. Nach einigen Stufen bringt ein Fahrstuhl Sie in 50 Meter Höhe auf die Aussichtsplattform. Von dort haben Sie die ganze Stadt im Blick und der ist einfach grandios. Infos ebenfalls im Web unter www.luebeck-tourismus.de.

Die „TRelche“ sind zurück. Lübecks maritime Schwester Travemünde ist immer ein schönes Ausflugsziel. Haben Sie keine Lust mit dem Auto zu fahren, gelangen Sie auch ganz bequem mit einem der Fährschiffe an Ihr Ziel. Dort bummeln Sie an der Vorderreihe mit kleinen Geschäften, Cafés und Restaurants entlang und machen eine kleine Pause mit Blick auf die Passat am Ufer der Trave. Tipp: Einen coolen Selfiepoint finden Sie auf der Strandpromenade. Dort entdecken Sie die leuchtenden Elche Linus, Kalli und Lumi, die Ihre Fotos zum Schnappschuss machen. Das Ausflugsziel ist nicht nur etwas für Verliebte, auch Familien mit Kindern lassen sich dort bestens in Positur und aufs Foto bringen. Bis Ende November strahlen die Elche den ganzen Tag um die Wette. Weiterer Tipp sind zum Beispiel die naturkundlichen Führungen im Naturschutzgebiet Südlicher Priwall. Erkunden Sie verschiedene Lebensräume mit überwinternden Vögeln. Auch literarische Winterspaziergänge mit dem Landschaftspflegeverein Dummersdofer Ufer legen wir Ihnen ans Herz. Infos im Web unter www.travemuende-tourismus.de und www.dummersdorfer-ufer.de.

Holsteinische Schweiz ist Natur pur!

Morgens in der Frühe, wenn der Nebel über dem Ukleisee liegt und Sie bis auf ein paar Vogellaute nichts hören, hat der Ort etwas Magisches. Schon deshalb, weil der See ringsherum bewaldet ist. Das finden Sie an den meisten Seen der Holsteinischen Schweiz nicht. Mit seinen 0,32 Quadratkilometern ist er nicht groß, aber für Romantiker ein Fleckchen der besonderen Art. Alte Buchen reichen zum Teil bis an den See heran und spiegeln sich in ihm. Er ist tief und legendenumwoben. In einer der bekanntesten Geschichten geht’s um die Entstehung. Dort, wo er sich jetzt befindet, stand einst inmitten eines blumenreichen Tals eine Kapelle. Dort traf ein Ritter ein schönes, armes Bauernmädchen. Er begehrte es sehr und versprach es zu heiraten. Anstatt sein Wort zu halten, verlobte er sich jedoch mit einer reichen Gräfin, worüber das Bauernmädchen vor Gram verstarb. Während der Trauung in der Kapelle brach ein derart starkes Unwetter los, dass die Kapelle mitsamt dem untreuen Ritter und allen Hochzeitsgästen unterging. Die Kapelle liegt nun am Grunde des Ukleisees und es heißt, dass an stillen Abenden die Glocke der Kapelle aus den Tiefen des Sees klingt. Sie glauben es nicht. Dann unternehmen Sie Ihren nächsten Abendspaziergang am Ukleisee. Stunden der Erholung finden Sie zum Beispiel auch im Kurpark Malente, dem grünen Herzen der Gemeinde. Viele weitere Informationen und Rundwege finden Sie unter im Internet unter www.holsteinischeschweiz.de und zudem unter www.naturpark-holsteinische-schweiz.de.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Spaß beim Entdecken – nehmen Sie sich die Zeit – zum Träumen schön…

 

© Foto: Schloss Plön / Photocompany

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