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Interview – Im Gespräch mit Michael Patrick Kelly

© Foto: Andreas Nowak

Michael Patrick Kelly hat in seinem Leben viel erlebt. Uns erzählte der 41-jährige gebürtige Ire, wieso er sich nach langer Abstinenz wieder der Musik zugewandt hat und warum er auch bald bei uns in Timmendorfer Strand zu sehen ist…

Hallo! Sie haben sehr viel um die Ohren. Trotzdem danke, dass Sie sich Zeit für uns nehmen. Wie sah Ihr Tag bisher aus?
Ich probe momentan mit meiner Band für die iD Tour. Wir freuen uns schon auf die vielen Konzerte im Sommer!

Welche weiteren Pläne haben Sie für den Sommer?
Wir sind dieses Jahr das letzte Mal mit der iD Tour unterwegs. Es wird sicherlich emotional, wenn wir die letzte Show spielen,
aber ich freue mich schon darauf nach der Zeit in den TV Studios wieder live auf der Bühne zu stehen. Dass wir an so tollen
Locations wie am Strand auftreten dürfen macht die Vorfreude natürlich größer.

Welche Eigenschaft haben Sie sich zu Beginn Ihrer Musikkarriere angeeignet, die Ihnen heute noch hilft?
Reisen gehören seit frühester Kindheit zu meinem Leben. Ich bin sehr dankbar für alles, was ich bisher sehen und erleben
durfte und dadurch habe ich auch mehrere Sprachen gelernt.

Bei „Sing meinen Song“ gab es jüngst einen sehr emotionalen Moment, als es um das Ableben nahestehender Verwandten ging.
Sehen Sie die Musik als eine Art Therapie mit Schmerzen wie Verlust umgehen zu können?
Ich sehe Musik zumindest als hilfreich bei der Verarbeitung von Trauer an. Für manche hat sie eine tiefergehende Bedeutung
und dient als Anker und Stütze. Das kann durch die Musik selbst kommen, durch die Emotionen, die sie auslöst oder weil
man sich besonders stark mit dem Text identifizieren kann.

Wie fühlt es sich an, wenn jemand anders den eigenen Song singt?
Das ist ein bisschen so, als ob dir aus deinem eigenen Tagebuch vorgelesen wird. Das ist eine schöne Erfahrung,
es bewegt etwas sehr Tiefes in dir, einfach ein unbeschreibliches Gefühl. Und dann sind auch noch unglaubliche Interpretationen
dabei, da wird man als Zuhörer oft emotional.

Sie waren für sechs Jahre im Kloster. Nun befinden Sie sich wieder im anderen Extrem und sind dem Showbusiness zugewandt.
War es Ihnen zu ruhig im Kloster?
In den ersten Monaten im Kloster fiel es mir enorm schwer, still zu sein. Aber nach einiger Zeit merkt man erst, wie viel Krach
im Kopf und in der eigenen Gefühlswelt herrscht und man muss einen Weg für sich finden, um damit umzugehen.
Heute vermisse ich die Ruhe des Klosters manchmal.

Sie haben eine sehr gläubige Einstellung. Worauf basiert Ihr Glaube?
Durch die Zeit im Kloster ist der Glaube an Gott für mich viel realer geworden. Er hat mich von vielen Dingen frei gemacht,
vor allem aber von mir selbst, da wo ich mir selbst im Weg stand, oder wo Ängste einen davon abgehalten haben, das Richtige zu tun.
Ich bin dankbar für die Zeit, die ich dort verbringen durfte.

Am 6. September treten Sie in Timmendorfer Strand bei „Stars am Strand“ auf. Auf was freuen Sie sich am meisten?
Die Bühne ist mein Element, da bin ich wie ein Fisch im Wasser. Und im Spätsommer am Strand zu spielen ist was Besonderes.
Es gibt sehr viel Energie zurück, wenn das Publikum mitsingt und Spaß hat an der Show. Ich werde viele Songs aus meinem
aktuellen Album iD singen und 2 bis 3 Songs aus der „Sing meinen Song“ Staffel. Ältere Hits bekommt das Publikum natürlich
auch zu hören – das wird auf jeden Fall ein schöner Abend!

Wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen einen tollen Aufenthalt am Timmendorfer Strand!

© Foto: Andreas Nowak

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