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Küchentipps in Kürze

IgorTishenko-Depositphotos

Kichererbse immer beliebter

Die Hülsenfrüchte lassen sich vielfältig zubereiten und sind außerdem sehr gesund. Sie enthalten 20 Prozent hochwertiges Eiweiß und kein Fett. Außerdem punkten sie durch viele Vitamine, Eisen und Mineralstoffe. Wussten Sie, dass der Name gar nichts mit Kichern zu tun hat, sondern vom lateinischen Wort „Cicer“ (Erbse) stammt? Holen Sie sich mit der „Erbseerbse“ den Orient in Ihre Küche. Die Kichererbse schmeckt leicht nussig und eignet sich wunderbar zum Beispiel als Sättigungsbeilage zu einem Gemüsegericht oder für Eintöpfe. Geröstet passt sie zu Salaten und Suppen. Da sie vom Aroma her mild ist, können Sie gut mit Gewürzen wie Curry, Kreuzkümmel und Knoblauch experimentieren.

Hummus finden Sie in vielen Supermärkten bereits in fertiger Form, selbst gemacht schmeckt die Paste jedoch deutlich besser. Dafür kochen Sie die Kichererbse und pürieren Sie mit etwas Olivenöl und Knoblauch. Außerdem geben Sie Kreuzkümmel, Tahini (Sesampaste), Salz, Pfeffer, Koriander und etwas Limettensaft hinzu. Lassen Sie die Paste einige Stunden im Kühlschrank ziehen. Eine Gemüsepfanne und Fladenbrot runden das Menü ab.

Unbedingt sollten Sie einmal Falafeln selbst zubereiten. Das geht ganz einfach mit vorgekochten Kichererbsen, Kichererbsenmehl, Knoblauch, kleingeschnittenen Zwiebeln und Koriander. Ist die Masse cremig, geben Sie noch Chili, Kreuzkümmel und etwas Limettensaft hinzu. Formen Sie kleine Bällchen und frittieren Sie sie in heißem Öl. Sie lassen sich aber auch in der Pfanne mit wenig Öl oder im Ofen rösten. In Supermärkten erhalten Sie die besondere Erbse gekocht in der Dose oder im Glas. Alternativ können Sie sich getrocknete Hülsenfrüchte besorgen, die zwölf Stunden eingeweicht werden müssen. Vor dem Kochen sollten sie gründlich gespült und dann 45 bis 60 Minuten gegart werden. Sie benötigen einen Teil Kichererbsen und 3 Teile Wasser. Salzen und würzen Sie erst nach dem Kochen, ansonsten verlängert sich die Garzeit. Beim Erhitzen werden das Eiweiß Phasin und der Bitterstoff Sapin zerstört, das zu Magendarm-Beschwerden führen kann.

Die Apfelbeere Aronia

Die gesunde säuerlich-herbe Aroniabeere kommt ursprünglich aus dem Nordosten der USA. Inzwischen wird sie zunehmend auch bei uns angebaut. Die kleinen schwarzen Beeren schmecken süß bis säuerlich und herb. Meist werden sie verarbeitet angeboten als Fruchtaufstrich, Saft oder Gelee. Die rundlichen reifen Früchte sind violett schwarz und ähneln den Heidelbeeren, sind aber größer. Ihr Fruchtfleisch verfärbt sich mit zunehmender Reife intensiv rot. Die Aronia gehört nicht zu den Beeren, sondern genau wie Äpfel und Birnen zu den Sammelbalgfrüchten und ist ein robuster Strauch. Neben vielen Vitaminen enthält die Aronia sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane. Davon enthalten sie sogar mehr als jedes andere Obst. Die Flavonoide schützen die Körperzellen vor freien Radikalen. Auch Mineralstoffe sind reichlich vorhanden: vor allem Jod, Eisen, Calcium, Zink und Kalium. Sie eignen sich bestens zum Backen und Kochen.

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