ANZEIGE

News rund um die Bucht

© Foto: www.ostsee-schleswig-holstein.de / Oliver Franke

Neue Kulturinitiative
an der Lübecker Bucht
Die Lübecker Bucht birgt viele kulturelle Schätze, die allerdings teils im Verborgenen liegen. Das neue Kulturprojekt wird mit Fördermitteln des Wirtschaftsministeriums und des Kultusministeriums von der Tourismus-Agentur in Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Kulturschaffenden, Dietmar Baum, umgesetzt. Dietmar Baum verfügt durch seine langjährige Tätigkeit im kulturellen Bereich über ein großes Netzwerk und umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen in der Gestaltung kultureller Erlebnisse und der Begegnung mit Kunst. Zudem werden neue Mitarbeiterinnen der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht, die in der kulturellen Szene beheimatet sind, fokussiert an der Umsetzung des Projektes arbeiten. Das Projekt sieht neben der Zusammenführung von Gästen und Einheimischen ebenso eine Zusammenarbeit mehrerer Destinationen vor, die ihr Mitwirken als Kooperationspartner bereits zugesagt haben: Hierzu zählen Timmendorfer Strand, Niendorf, Bad Schwartau, Grömitz, die Holsteinische Schweiz sowie private Unternehmer. Ziel ist es, den Kulturschatz der Lübecker Bucht zu heben und ihn für Gäste und Einheimische gleichermaßen bekannter zu machen. Im Rahmen des neuen Kulturbüros in Neustadt findet am 28.Mai von 18 bis 20 Uhr ein Speed-Dating für Künstler und Kreative im Glücks-Café in Neustadt statt. Interessierte Teilnehmer werden um Anmeldung per E-Mail an dbaum@luebecker-bucht-ostsee.de gebeten.
Foto: v.l.n.r.: André Rosinski – Vorstand Tourismus-Agentur Lübecker Bucht, Selina Knoob – Mitarbeiterin Kulturbüro, Dietmar Baum – Direktor Kulturbüro, Antonia Drobig – Mitarbeiterin Kulturbüro, Lisa Überbacher – Mitarbeiterin Kulturbüro, Mirko Spieckermann – Bürgermeister der Stadt Neustadt in Holstein

Weltfischbrötchentag
Ode ans Fischbrötchen
Passend zum Weltfischbrötchentag am 4. Mai präsentiert die bekannte Poetry-Slammerin Mona Harry ihre Ode an die knusprige mit Fisch belegte Spezialität. Der Ostsee-Holstein-Tourismus e. V. zusammen mit der Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH sowie dem Tourismus-Service Grömitz präsentieren die kulinarische Delikatesse in einem modernen Licht: Mit einer zeitgemäßen Ode an das Fischbrötchen, eigens dafür verfasst von Mona Harry. Diese wird ihr Gedicht und weitere Texte am 4. Mai um 15 Uhr in Grömitz im Rahmen des Weltfischbrötchentages vortragen. Darüber hinaus haben die Partner gemeinsam ein Video produzieren lassen, das zur Stimme der Dichterin in rund zwei Minuten die Atmosphäre und die Bilder des Textes widerspiegelt: „(…) kommt die Küste in Sicht und zwischen Hafen und Gischt wird hier Fisch aufgetischt“, heißt es darin etwa. Zu sehen sind dabei unter anderem die Fischer im Niendorfer Hafen, ihre Kutter sowie die Seebrücke in Grömitz. „Fisch ist einer der authentischsten Themen zur Vermarktung der Region und er lockt viele Gäste an die Ostsee – dies in emotionale Worte und wunderschöne Bewegtbilder einzurahmen, ist eine sehr gelungene Maßnahme, um weitere Menschen von unseren wunderschönen Orten zu begeistern“, sagt Silke Szymoniak, Marketing-Leiterin der Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH. Wer mehr hören möchte, findet online unter www.weltfischbrötchentag.de oder in den sozialen Medien der Orte und des Verbandes, www.ostsee-schleswig-holstein.de, das ganze Video.

Kunstprojekt
Ostholstein in 500 Jahren
Wie wird Ostholstein in 500 Jahren aussehen? Ein neues Kunstprojekt unter dem Namen Z_OH+500 bietet dafür einen eigenen (Zeit)Raum. Ausgehend von der Fragestellung nach der fernen Zukunft in 500 Jahren, sind alle – Einheimische, Besucher, Durchreisende und Fans des Kreises jeden Alters – eingeladen, Ihren Vorstellungen, Erfindungen, Hoffnungen, Wünschen oder Befürchtungen künstlerisch Ausdruck zu geben und sie in öffentlichen Präsentationen mit anderen zu teilen. Für diese visionäre Auseinandersetzung mit der Zukunft, umgesetzt in Bildern, Skizzen, Fotos, Filmen, Objekten, Texten und Tönen öffnen sechs Museen und Kulturorte in Ostholstein – zeiTTor Neustadt, Rathaus und Wallmuseum Oldenburg, Schloss Eutin sowie die Petersdorfer Schule und das KULTurlabor auf Fehmarn – ihre Räume und zeigen die Ergebnisse. Sie vernetzen damit Künstler, Besucher, Institutionen und Orte in Ostholstein. Das Projekt Z_OH+500 ist durch den partizipatorischen Aspekt nicht nur ein Kunstprojekt, sondern auch ein Experimentierfeld und Forschungsvorhaben, das Sichtweisen der Zukunft abfragt und ermöglicht. Bis zum 15. Juli können die Arbeiten (jedes Medium ist erwünscht) zu festgelegten Zeiten oder nach Vereinbarung (auch anonym) abgegeben werden. Aus diesen Arbeiten werden vier Ausstellungen zusammengestellt, d. h. die Arbeiten werden unabhängig vom Abgabeort in Neustadt, Oldenburg, Eutin oder auf Fehmarn in einer Ausstellung zu sehen sein. Zum Abschluss werden gespendete Exponate im Schloss Eutin in einer Tombola verlost. Der Erlös geht an eine gemeinnützige Organisation im Bereich Kultur. Infos finden Sie unter www.z-oh500.xyz.

© Foto: www.ostsee-schleswig-holstein.de / Oliver Franke

You must be logged in to post a comment Login