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10 Jahre Fraunhofer Lubeck – Marine Biotechnologie und Zelltechnik

© Foto: Fraunhofer Institut Lübeck

Die Fraunhofer-Einrichtung für marine Biotechnologie und Zelltechnik (EMB) entstand vor einem Jahrzehnt. Wer gern mehr über das Institut mit seinen vielfältigen Forschungen erfahren möchte, ist herzlich zum Tag der offenen Tür Ende Juni eingeladen.

Zahlreiche Projekte werden in der Fraunhofer EMB umgesetzt. Ein neues beschäftigt sich zum Beispiel mit der In-Vitro-Diagnostik von Asthma.
Dort wird untersucht, ob ein Computer anhand der Bewegungsmuster von Blutzellen lernen kann, eine Asthmaerkrankung zu diagnostizieren. In einem anderen aktuellen Projekt haben Fraunhofer-Forscher jetzt zusammen mit drei weiteren Partnern ein Verfahren entwickelt, mit dem sich das Koi-
Herpesvirus zuverlässiger und präziser diagnostizieren lässt. Das betrifft auch unseren beliebten Speisefisch, den Karpfen, der sich mit dem Virus
infizieren kann. Die Lebensmittelforschung spielt im Fraunhofer Lübeck eine große Rolle. Jetzt wird mit dem Projekt „Fraunhofer Future Food“ ein neues Entwicklungszentrum für Lebensmittelforschung in Lübeck aufgebaut, das vom Land Schleswig-Holstein gefördert wird. Ziel ist es, die Ernährungswirtschaft gezielt bei ihrem Innovationsmanagement sowie bei der Entwicklung und Einführung neuer Technologien, Produktionsverfahren und Produkte zu unterstützen und so die Innovationskraft der Betriebe weiterhin zu sichern.

So ein neues Produkt ist beispielsweise eine Bierspezialität auf Basis von Malz, Hopfen und Makroalgen. Der Verbraucher ist immer auf der Suche nach neuen Lebensmitteln und Geschmackserlebnissen. Jetzt ist es den Forschern gelungen, ein leckeres Bier aus Algen zu entwickeln, das Klüvers Delikatessen-Manufaktur vermarkten wird. Das Magazin Lübecker Bucht sprach mit Frans Ijben, dem Vertriebsleiter von Klüvers. „Neu in unserem Sortiment ist die Sorte “Seegang“. Hier trifft Bier die Alge.“ Das Getränk ist in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut entstanden. Verarbeitet wird dafür eine Rotalge, die für eine süß-salzige Meeresnuance sorgt. Auf den Messen BOOT und INTERNORGA wurde das neue Bier gerade vorgestellt. Auch in den Medien wird darüber gerade vielfach berichtet. Wir fragten Frans Ijben nach dem Geschmack. „Leicht herb, mild und süßlich sowie dezent salzig“, ist sein Urteil. Es ist isotonisch und hat einen Alkoholgehalt von 2,8 %. Gebraut wird es in einem speziell entwickelten Verfahren aus Hopfen, Malz, Gerste und Makroalgen. Wir raten: unbedingt probieren!

Zum Tag der offenen Tür am 29. Juni zwischen 14 und 19 Uhr bietet das Fraunhofer Institut viele Aktionen und Führungen an. Alle Informationen
finden Sie unter www.emb.fraunhofer.de.

© Foto: Fraunhofer Institut Lübeck

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