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Küchentipps

Foto: Dar1930 - Fotolia.com

Machen Sie den Spargeltest!
Welche Sorten gibt es

Jetzt beginnt sie wieder, die beliebte Spargelzeit. Zwar erhalten Sie auch im Winter das Gemüse aus Deutschland, das in Gewächshäusern gedeiht, aber nichts geht über frisch gestochenen Spargel aus der Region. Erhältlich ist er meist Ende April bis zum 24. Juni. Doch das königliche Gemüse ist empfindlich und will gern frisch auf den Tisch kommen. Daher empfehlen wir, den Spargeltest zu machen.

Nur wenn die Stangen den Test vollständig bestehen, sind sie auch wirklich frisch. Aussehen muss der Spargel wie folgt: leicht glänzend, prall und knackig. Außerdem sollten die Köpfe geschlossen sein. Wenn Sie ihn anfassen, sollte er sich fest anfühlen und die Schnittenden sind saftig und feucht. An den Schnittenden duftet er aromatisch und angenehm. Die Stangen sollten quietschen, wenn Sie sie gegeneinander reiben und leicht brechen. Wenn er den nächsten Test auch noch besteht, erhält der Kandidat 100 Punkte. Er sollte sich mit dem Fingernagel gut einritzen lassen und leichtem Druck nicht nachgeben. Am besten, Sie kaufen den Spargel direkt vom Erzeuger oder auf den Wochenmärkten. Lassen Sie Spargel liegen, deren Schale viele braune Flecken hat oder bei dem die Spargelenden vertrocknet sind.
Sicher kennen Sie den weißen Bleichspargel, der unter den Erdwällen heranwächst und gestochen wird, sobald sein Köpfchen die Erde anhebt. Würde er an der Oberfläche weiterwachsen, verfärbt er sich grün und violett. Weißer Spargel schmeckt besonders mild und die meisten Menschen bevorzugen ihn.

Dann gibt es noch den violetten Bleichspargel, der ebenfalls unter der Erde wächst. Er wird aber erst gestochen, wenn sein Kopf die Oberfläche durchbrochen hat. Durch das Licht färben sich die Spitzen violett. Er ist etwas kräftiger und würziger im Geschmack und wird besonders gern in Frankreich gegessen.
Schließlich erhalten Sie noch den Grünspargel, der über der Erde wächst und durch den Farbstoff Chlorophyll ergrünt. Meist sind seine Stangen dünner als Bleichspargel und er schmeckt kräftiger. Dabei gibt es komplett grüne Stangen oder solche, die violette Schuppenblätter bilden. Bei einer weiteren Variante sind die Stangen äußerlich violett und innen grün. Dieser Spargel stammt meist aus Kalifornien. Daneben gibt es noch den sogenannten grünen Thaispargel, der dünner ist und nicht geschält werden muss. In einigen Mittelmeerländern wird gern Spitzblättriger Spargel oder Wildspargel im Frühjahr gesammelt und auf den Märkten angeboten. Er schmeckt recht intensiv und bitter. Übrigens, sollten Sie Ihren frisch gekauften Spargel nicht sofort zubereiten können, hält er sich ein bis zwei Tage in einem feuchten Tuch im Kühlschrank. Dann wird es aber Zeit, ein leckeres Spargelgericht zuzubereiten.

Grüne Frühjahrsküche
mit Wildkräutern
Er gehört mit zu den beliebtesten Kräutern im Frühjahr und ist auch an manchen Stellen im Wald zu finden. Aber auch im eigenen Garten gedeiht er prima. Ist er einmal heimisch geworden, breitet er sich immer weiter aus. Er duftet und schmeckt nach Knoblauch.

Bärlauch gehört einfach in die Frühjahrsküche, zumal er sich vielseitig einsetzen lässt. Zum Quark mit einem Schwarzbrot und Radieschen passt er hervorragend. Besonders lecker ist er auch als Pesto. Nehmen sie dazu statt Basilikum Bärlauch, außerdem Olivenöl, Pinienkerne, Parmesankäse, Salz und Pfeffer. Im Mixer lassen sich die Zutaten leicht zu einer cremigen Masse verarbeiten.
Ein anderes aromatisches Wildkraut ist der Gundermann mit seinen blauvioletten Blütenteppichen im Frühjahr. Wenn es etwas wärmer wird, sieht man ihn häufig auch in naturbelassenen Gärten. Vom Geschmack her ist er herb und leicht harzig. Besonders Eierspeisen und Kartoffelgerichte eignen sich gut zum Aufpeppen mit dem Kraut. Aber auch Kräuterquark und Salate sowie Pesto mögen Gundermann als Zutat. Traditionell wird die Gründonnerstagssuppe, die gab es schon bei den Kelten und Germanen, aus neun Wildkräutern zubereitet. Dazu gehören neben Gundermann, Brennnessel-, Bärlauch-, Löwenzahn-, Wegerich- und Gierschblättern auch Vogelmiere sowie Rauke. Zum Schluss schmücken Gänseblümchenköpfe die Suppe.

Foto: Dar1930 – Fotolia.com

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