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Interview – Im Gespräch mit Hardy Krüger jr.

© Foto: Mike Krause

In den letzten Jahre veröffentlichte der Theater- und TV-Star Hardy Krüger jr. einen Blog, bereiste die Welt und verbrachte viel Zeit mit seinen mittlerweile erwachsenen Söhnen. Für eine neue Frau war kein Platz… doch plötzlich war Alice Rößler da. Mit uns sprach er über gemeinsame Zukunftspläne und verriet uns, wie er alles unter einen Hut bekommt…

Sie wuchsen auf einer Farm in Afrika auf. Das klingt abenteuerlich. Vermitteln Sie uns kurz ein paar Eindrücke?
Für ein Kind ist das natürlich der schönste Spielplatz der Welt und das Leben beginnt mit einem großen Abenteuer. Das Land gehört zu den schönsten Ländern, die ich kenne. Obwohl ich sehr klein war als wir Tansania verlassen hatten, ist die Bindung zu diesem Land sehr stark.

Zieht es Sie auch heute oft in die Ferne?
Reisen ist ein großes Privileg. Wenn du die Möglichkeit hast, dann solltest du so viel reisen wie möglich. Ich sage gerne: „Ich bin ein Reisender, der nie ankommen will“ Das Leben könnte eine Busfahrt sein, ohne Endstation. Das wäre schön.

Sie haben einmal gesagt „Eine Beziehung passt nicht in mein Leben“. Wie hat Ihre Verlobte Alice Rößler es dennoch geschafft, Sie vom
Gegenteil zu überzeugen?
Wenn man so einen wundervollen Menschen begegnet, der dich ansieht und du merkst, dass sie sogar in der Lage ist, in dich hinein zusehen und erkennt, wer du wirklich bist, dann ist das ein ganz starker Moment, in dem du dich nicht mehr erklären brauchst. Ich kann so sein wie ich bin. Sie hat mir das Lachen wieder zurückgegeben. Das ist wundervoll.

Wie sieht Ihre Arbeit als UNICEF-Botschafter aus?
Wir haben in Zukunft noch einige schöne Ideen, die wir zusammen mit UNICEF verwirklichen wollen. Schulen für Afrika, die Krise im Sudan und Transporte von Impfmitteln in die Krisengebiete Afrikas sind aktuelle Kampagnen, auf die wir uns konzentrieren.

Daneben stehen Sie auch immer wieder auf der Bühne, fotografieren oder schreiben Bücher. Wie schaffen Sie das alles zeitlich?
Das ist nur eine Frage der Organisation und des Willens. Ich gebe zu, dass es auch Tage gibt, an denen man am liebsten im Bett bleiben möchte. Doch dann hat man den Kopf voller Ideen und sieht die Möglichkeiten, Dinge zu verändern, Leute mit Texten, Büchern oder Theaterstücken emotional zu erreichen und sie zu sensibilisieren. Wir sind in der Position, dass wir Menschen erreichen können. Man hört uns gerne zu und das ist ein großer Vorteil, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Insofern empfinde ich das als meine Aufgabe und meine Verantwortung, Menschen zu motivieren und sie dazu zu bewegen, uns zu unterstützen.

Wobei können Sie am besten entspannen?
Beim Schreiben, Spazieren gehen und lesen

Welches Ziel haben Sie im Leben?
Am 12.4 werde ich mein erstes Buch „Der Leise Ruf des Schmetterlings“ in München präsentieren. Der zweite Teil ist schon in Arbeit. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es ein Erfolg wird. In Zukunft möchte ich mich mehr auf das Schreiben und meine Kunst konzentrieren. Ein paar Filme liegen auch noch auf meinem Schreibtisch und das Theater wird mich auch wieder sehen. Mein Ziel ist es allerdings, mich auf das Schreiben und die Familie zu konzentrieren.

Ende Januar wurde öffentlich von einer gemeinsamen Wohnung gesprochen. Wissen Sie nun, wohin es gehen soll?
Bezüglich der gemeinsamen Wohnung sind wir noch in der Planung. Wir wissen aber genau was und wohin wir wollen.

Wir bedanken uns für das freundliche Gespräch und wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft.

© Foto: Mike Krause

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