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Rezepte-App – „Zu gut für die Tonne“

©BMEL

In unserer neuen Reihe wollen wir Ihnen jeden Monat News zum Thema Ernährung frisch auftischen. Der komplexe Bereich wird für uns als Konsumenten immer unübersichtlicher. Ein Trend jagt den nächsten. Die Vegetarier von gestern sind die Veganer von heute und was kommt morgen? Fleisch aus der Retorte etwa kann schon hergestellt werden, ist aber noch zu teuer für den Verbraucher. Täglich gibt es neue Überraschungen, Skandale, Erkenntnisse und Statistiken. Kann man politisch korrekt essen und rettet das den Planeten? Die und die vielen anderen Fragen der Leser können wir auch nicht beantworten – das ist auch nicht unser Ziel. Wir wollen Ihnen den Spaß am Essen nicht nehmen, denn eine derart elementare Angelegenheit darf nicht zu einem verbissenen Spießrutenlaufen ausarten. Ein wenig mehr Gelassenheit und das Hören auf unseren gesunden Menschenverstand sind sicher hilfreich im täglichen Wirrwarr neuer Meldungen.

In dieser Ausgabe geht es um Lebensmittel, die einfach zu gut für die Tonne sind. Und das sind nicht wenige, die jährlich so vernichtet werden. Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) entsorgen Industrie, Handel, Großverbraucher und Privathaushalte in Deutschland jedes Jahr elf Millionen Tonnen Lebensmittel als Abfall. Unter dem Titel „Zu gut für die Tonne“ setzt sich das BMEL mit einer Informationskampagne gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln ein. Damit soll das Bewusstsein für die Wertschätzung von Lebensmitteln in der gesamten Kette von der Landwirtschaft über die Industrie und den Handel bis hin zum Verbraucher oder Großverbraucher geschärft werden. Denn was man achtet, wird nicht achtlos weggeworfen.
Damit Sie im Alltag nicht so lang über passende Rezepte für die Resteküche nachdenken müssen, gibt es eine kostenlose Rezepte-App, durch die Sie ganz bequem zu leckeren Kochideen kommen. Auch zum Thema Einkaufsplanung sind Sie mit der Smartphone- und Tablet-App des BMEL stets bestens informiert.
Aus übriggebliebenen Lebensmitteln lassen sich viele köstliche Gerichte zubereiten.

Auf der Suchseite der „Zu gut für die Tonne“-App lassen sich bis zu drei Zutaten miteinander kombinieren. Die App schränkt die Auswahl automatisch auf mögliche Kombinationen ein und wirft passende Kochrezepte aus. Mehr als 450 Reste-Rezepte von Sterneköchen, prominenten Kochpaten und Hobbyköchen sind mittlerweile online. Die Rezeptdatenbank wird ständig neu bestückt und lässt sich innerhalb der Anwendung per Knopfdruck aktualisieren.
Das Besondere der App: Jeder kann mithelfen, sie noch besser zu machen. Per Internet können Nutzerinnen und Nutzer ihre eigene Rezeptidee für übriggebliebene Lebensmittel unter www.zugutfuerdietonne.de eingeben. Passende Website-Rezepte werden regelmäßig mit der App-Datenbank synchronisiert. Wissenswertes zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln, die Haltbarkeit und das Vermeiden von Lebensmittelabfällen im Alltag erfahren Sie außerdem. Alle Infos der App mit den praktischen Funktionen finden Sie unter www.bmel.de.

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