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Vanille, Safran und Kardamom die Arzneien aus der Natur

Fotos: FUCHS Gewürze - Safran

Das lieben viele an der weihnachtlichen Zeit. Überall duftet es nach Zimt, Nelken und Anis. Die Gewürze aus aller Welt sind
Geschmacksgeber in der Weihnachtsbäckerei und geben auch dem festlichen Braten das gewisse Etwas. Dass Gewürze viel mehr können, als den Geschmack einer Speise zu unterstützen, ist vielen vielleicht gar nicht so bewusst. Doch sie sind hervorragende Naturarzneien, die oft sehr hilfreich sind. Sie fördern die Gesundheit und können sogar heilen.

Nehmen wir zum Beispiel den Ingwer. Wir nutzen seine frische Würze für Tees, Plätzchen oder die Möhrensuppe. Die Wurzel schützt uns vor Erkältungen, denn sie wärmt uns von innen. Hinzukommt, dass Ingwer die Verdauung verbessert, was uns gerade an den Festtagen mit den üppigen Mahlzeiten zugutekommt. Es gibt eine ganz einfache Möglichkeit, die Kraft des Ingwers zu nutzen. Schälen Sie ein Stück der frischen Wurzel und schneiden Sie einige dünne Scheiben ab und legen sie in einen Becher. Darauf gießen Sie kochendes Wasser und lassen das Ganze 10 bis 15 Minuten ziehen. Dann durchseihen und mit etwas Honig süßen. Trinken Sie den Tee lauwarm.

Ein weiteres Gewürz, was auch häufig in der Weihnachtszeit Verwendung findet ist der Koriander. Er passt zu allen Currygerichten, zu Lamm- und Schweinebraten und zum Weihnachtsgebäck. Lebkuchen und Spekulatius enthalten meist Koriander. Wichtig ist es, dass Sie die Körner erst vor der Zubereitung der Speisen mahlen, weil sonst Aromastoffe verlorengehen. Das Gewürz hilft bei Blähungen und fördert die Bildung von Magensäften. Er schützt vor Völlegefühl und wirkt bei Magen- und Darmkrämpfen beruhigend. Auch hilft er schleimlösend, wenn Bronchien entzündet sind. Außerdem soll er eine schlechte seelische Stimmung verbessern und in größeren Mengen beruhigend wirken.

Ebenso Vanille hat viele positive Eigenschaften. Den Süßspeisen gibt die Schote einen köstlichen Geschmack. Viele Torten, Kuchen und Soßen verfeinert sie mit ihrem Aroma. Gesundheitlich gibt Vanille Kraft bei Müdigkeit und Erschöpfung. Das Gewürz stärkt die Nerven und aktiviert die Arbeit der Nieren. Eine gute Stimmung solle es machen und die Lust auf Liebe fördern. Nicht umsonst war es Mönchen in vergangenen Zeiten in vielen Klöstern verboten, Vanille zu sich zu nehmen. Warum lieben viele Menschen den Geschmack der Schote? Der Berliner Wissenschaftler Dr. Jörg Grünwald hat nachgewiesen: In der Muttermilch finden sich sogenannte „Vanille-Noten“, vanilleähnliche Geschmacksspuren. Wenn nun ein Kleinkind lange an der Mutterbrust ernährt wird, dann macht es via Gaumen Bekanntschaft mit diesem vanilleähnlichen Geschmack. Und wenn dann später das erste Erlebnis mit Vanille stattfindet, dann gibt es einen Aha-Effekt und man möchte nie mehr darauf verzichten.

Auch nach Zimt sind viele fast süchtig. Die Advents- und Weihnachtszeit jedenfalls kann sich manch einer ohne die tolle Rinde nicht vorstellen. Legen Sie Wert darauf, dass Sie Zimt aus Ceylon kaufen, denn andere Zimtsorten aus Asien können höhere Cumarinwerte haben, die die Leber schädigen können. Auch bei Gewürzen sind Bioprodukte eine gute Alternative. Zimt wirkt antibakteriell, stärkt den Verdauungstrakt und hat einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Unterstützend kann er eingesetzt werden bei Diabetes Typ 2, was natürlich eine ärztliche Therapie nicht ersetzt.

Anis ist ein sehr gutes Gewürz und lässt sich an Weihnachten gar nicht wegdenken. Es passt toll zu Fischgerichten, aber auch zu Wintertees. Hilfreich ist Anis bei fettem Essen und es hebt die Laune und vertreibt den Winterblues. Außerdem ist es gut bei Erkältungen.
Kardamom ist bei uns zu Unrecht eher weniger bekannt. Es wird aus den Kapselfrüchten einer Staude gewonnen, die im tropischen Dschungel wächst. In den Feiertagen verwendet man Kardamom für Punsch, Pudding und Lebkuchen. In den arabischen Ländern wird der Festtagskaffee damit gewürzt. Schlechter Mundgeruch lässt sich mit dem Pulver vertreiben. Kardamom hat eine leicht antibiotische Wirkung gegen schädliche Bakterien und kann gegen Blähungen und Völlegefühl helfen.

Geriebene Muskatnuss braucht man für Lebkuchen und Pfeffernüsse, aber auch Ei- und Kartoffelgerichten gibt die Nuss das gewisse Etwas. In kleiner Dosierung verbessert Muskat die Stimmung, stärkt die Bronchien und hilft bei Durchfall. Safran, das teuerste Gewürz der Welt, gibt vielen Speisen einen besonderen Geschmack. Kuchen, Pudding, aber auch Meeresfrüchte und Lammbraten profitieren von Safran. Verzichten Sie auf allzu verlockende Sonderangebote. Qualität hat seinen Preis. Die Wirkungen des Safrans sind vielfältig. Er fördert das Ein- und Durchschlafen. In der Naturmedizin wird Safran bei Magen- und Darmkoliken eingesetzt. Auch Hustenkrämpfe, rheumatische Beschwerden, Erschöpfung, mangelnde Konzentration und Depressionen werden positiv beeinflusst. Bewährt hat sich Safran bei Übelkeit und Erbrechen. Sie sehen: Gewürze sind Allrounder – appetitlich und gesund.

Fotos: FUCHS Gewürze

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