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Februar-Feeling

© Foto: Veranstalter

Alles neu macht der Februar. Schon schieben Schneeglöckchen ihre weiß-grünen Köpfchen der Sonne entgegen und erste Knospen sprießen aus dünnen Ästen. Und besuchen Sie erstmal einen der Pflanzenmärkte. Sie werden aus dem Staunen nicht herauskommen, welche Blütenpracht dort schon auf den Regalen steht. War’s das schon wieder mit dem Winter, fragen wir uns jedes Jahr erneut und schielen wehmütig Richtung Norden und Osten. Doch auch dort, der Klimaerwärmung „sei Dank“, tauen die Eisberge und Skilaufen auf  den Pisten geht nur mit künstlichem Schnee. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr. Jedenfalls wird, wenn nichts dazwischen kommt, auf unserer höchsten Erhebung in der nächsten Saison der Skilift wieder alle skibegeisterten Nordlichter auf den Bungsberg transportieren. Dafür hat sich extra der ehemalige Ministerpräsident Peter Harry Carstensen eingesetzt und schlichtend zwischen Kreis und Eigentümer vermittelt. Vertrösten wir uns auf den nächsten Winter und freuen wir uns auf den Frühling. Was hier so los ist, folgt auf den nächsten Seiten.

Lübeck
Die „erste Boygroup der Welt“ wird am 18. Februar um 19.30 Uhr im Großen Haus Premiere feiern. Freuen Sie sich auf „In der Bar „Zum Krokodil“ – Die Comedian Harmonists“. In dem Theaterabend von Pit Holzwarth unter Verwendung von Szenen von Renato Grünig hören Sie ein ganzes Orchester in einem Gesangskörper. Der Nachwelt bleiben die Evergreens wie „Veronika“ und „Der kleine grüne Kaktus“. Anfang 1928 beginnen sie zu proben: Der Klang der Leichtigkeit ist harte, lange Arbeit! Im Herbst treten sie zum ersten Mal auf, weitere Engagements in Berlin und anderen deutschen Städten folgen.

Am 5. Februar hebt sich im Großen Haus der Vorhang für Rossinis „Die Reise nach Reims“ in der Regie von Pier Francesco Maestrini und unter der Musikalischen Leitung von Daniel Carlberg. In den Kammerspielen feiert am 3. Februar Tennessee Williams’ „Orpheus steigt herab“, inszeniert von Sebastian Schug, Premiere. „Der Bau“ von Franz Kafka startet am 9. Februar im Jungen Studio, inszeniert von Lucia Bihler. Der Spielclub 2 zeigt im Jungen Studio am 24. Februar erstmals „Freier Fall“, ein Projekt mit jungen Männern, in der Regie von Vincenz Türpe und Knut Winkmann. Das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck präsentiert beim 4. Kammerkonzert »Musikalische Raritäten« am 6. Februar drei Klavierquintette von Johann Nepomuk Hummel, Louise Farrenc und Ralph Vaughan Williams. Das 5. Sinfoniekonzert „Fürstliche Pracht“ wartet am 12. und 13. Februar mit einem fürstlichen Programm mit Werken von Mozart und Schubert auf. Dirigent Stefan Vladar leitet zugleich als Solist das Orchester vom Klavier aus. Beim 3. Kinderkonzert „Maschinenklänge – Klangmaschinen“ unternimmt Johann von Rasselstein, der Theatergeist, eine musikalische Reise durch mehrere Jahrhunderte. Die Musikalische Leitung hat Jan-Michael Krüger. Klarinette und Horn in der Kombination mit Streichinstrumenten und Klavier sind beim 5. Kammerkonzert „Wind & Strings“ am 22. Februar zu erleben, wenn Werke von Ernst von Dohnányi, Krzysztof Penderecki und Franz Schreker präsentiert werden. Verschiedene Gastspiele stehen im Februar auf dem Spielplan: Ein stimmgewaltiges Gospelkonzert ist am 12. Februar mit dem Projekt „singout GOSPEL LÜBECK 2017“ im Großen Haus zu erleben. Die LaLeLu – a cappella comedy präsentiert „Muss das sein?! – Das Trendprogramm“ am 24. Februar in den Kammerspielen. Ebenfalls in den Kammerspielen ist am 28. Februar zwei Mal Shakespeares „The Taming of the Shrew“ (Der Widerspänstigen Zähmung), präsentiert von der American Drama Group Europe, zu sehen. Am 18. Februar lesen Autoren des 12. Lübecker Literaturtreffens 2017 in den Kammerspielen aus ihren Werken vor. Am 21. Februar wird im Großen Haus die Ausstellung „Verschiedene Ansichten: Böll und Grass“ eröffnet – eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Günter-Grass-Haus und der Hamburger Veranstaltungsreihe „Lesen ohne Atomstrom“. Infos unter www.theaterluebeckde.

Auch in der Musik- und Konzerthalle in Lübeck ist im Februar einiges los. Am 9. Februar um 20 Uhr steht das Glenn Miller Orchestra unter dem Motto „It’s Glenn Miller Time“, directed by Will Salden, auf dem Programm. Die MuK verwandelt sich in einen Swing-Tempel und bringt das Lebensgefühl der 30/40er Jahre zurück – eine Zeit, die einen der weltoffensten, und mitreißendsten Musikstile aller Zeiten hervorbrachte: den Swing. Präsentiert werden zeitlose Welthits wie u. a.: In The Mood, String of Pearls und Moonlight Serenade. Der impulsive musikalische Querschnitt mit einer Überzahl an Blechbläsern macht den unverwechselbaren Glenn Miller-Sound des Ensembles aus. Durch das mit Spielfreude dargebotene Programm der Big Band und einigen besonderen Darbietungen wird das Publikum in die Zeit versetzt, als man gebannt durch Radioempfänger den Live-Übertragungen berühmter Tanzpaläste lauschte.
„TAO – Die Kunst des Trommelns“ erwartet Sie am 24. Februar um 20 Uhr. Die Samurai of the Drums sind auf Europatour 2017. Explosiv und dennoch klassisch. Ursprünglich und trotzdem modern. TAO belebt die jahrhundertealte, überlieferte Wadaiko-Kunst mit Elementen des Pops und verbindet dadurch auf beeindruckende Weise Tradition und Moderne. Nach sehr erfolgreichen Shows 2013 und 2015 kehrt das TAO-Ensemble nun nach Lübeck zurück.

Lübeck meets Bergen – Das älteste Hansemuseum der Welt stellt sich im neuen in Lübeck vor. Stattfinden wird die Veranstaltung am 9. Februar um 19.30 Uhr. Mitarbeiter Tom Hellers gibt im Beichthaus Einblicke in das Hanseatiske Museum in Bergen. Das Haus ist das älteste Hansemuseum der Welt und zeigt Besuchern, wie die niederdeutschen Kaufleute, die zum Handeln nach Bergen gekommen sind, gelebt haben. Unter anderem können dort sogar originale Schlafkammern und Versammlungsräume des ehemaligen Kontors der Hanse, also ihrer deutschen Niederlassung in Norwegen, besichtigt werden. Anmeldung unter 0451 80909911 oder per Mail an invitation@hansemuseum.eu. Der Eintritt ist frei. Diese Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms der ersten Sonderausstellung „Silberglanz & Silbergier – Der Silberschatz aus Bergen“. Die Sonderausstellung läuft noch bis 26. Februar. Infos auch unter www.hansemuseum.eu.

Timmendorfer Strand
Am 11. Februar ab 14 Uhr sorgen am Freistrand in Niendorf Feuerkörbe, Schwedenfeuer und Fackeln für Wärme und Licht in der dunklen Jahreszeit. Ein gastronomisches Angebot mit Pommes, Pulled-Pork-Burger, Punsch und natürlich Kinderpunsch wärmen von innen. Schleckermäuler freuen sich auf Kakao und Waffeln. Für gute Stimmung ist DJ René Kleinschmidt zuständig. Tipp: Ab 17.30 Uhr wird die Freiwillige Feuerwehr Riesenfackeln, die erstaunliche 8 Meter hoch sind, entzünden, wenn Wind und Wetter mitspielen. Das Fackelfest kann bis 20 Uhr besucht werden. Infos finden Sie im Internet unter www.timmendorfer-strand.de.

Neustadt
„Gaude Geister“ stehen am 3. Februar um 20 Uhr auf der Bühne des Neustädter Theatersaals in der Jacob-Lienau-Schule. Die plattdeutsche Komödie mit der Fritz-Reuter-Bühne Schwerin von Pam Valentine verspricht amüsante Unterhaltung. Vor den Gespenstern, die in dieser warmherzigen Komödie ihr Unwesen treiben, braucht man sich ganz bestimmt nicht zu fürchten. Eintrittskarten erhalten Sie beim KulturService, Neustädter Rathaus, Zimmer 10, Am Markt, Tel. 04561 619321, bei der Agentur Haase, Tel. 04561 8585 oder bei der Tourist-Info Eutin. Sie können Ihre Kartenbestellung aber auch per E-Mail unter gnellies@neustadt-holstein.de aufgeben.
Freuen Sie sich auf eine musikalische Lesung mit dem Duo „Ladybirds“ unter dem Motto „Kriminal Tango“ am 5. Februar um 11 Uhr im Haus des Gastes in Pelzerhaken, Dünenweg 7. Der KulturService lädt Sie zu einer energiegeladenen Krimi-Revue. Die Multiinstrumentalistinnen Heike Michaelis (Piano, Gesang, Vibraphon Percussion) und Regina Fischer (Saxophon, Gesang, E-Gitarre, Piano) haben nicht nur kriminalistische Chansons, Pop, Jazz, Filmmusik und Oper im Gepäck sondern auch Celina Phython und Götz E. Der Eintritt ist frei. Informationen: KulturService, Gabriele Nellies, Tel. 04561 619321.

Grömitz, Dahme, Kellenhusen
Auch in Grömitz lodern Feuer. Das Strandfeuer wird am 25. Februar die Wintergeister endlich vertreiben. Riesige Feuerberge am Strand sollen dem Winter den Garaus machen. Nach zeitgleichen, von Musik begleiteten Fackelmärschen in Grömitz, Dahme und Kellenhusen kann jeder, der Lust hat helfen, den riesigen Haufen von Geäst und Gestrüpp mit in Brand zu stecken. Es ist der Ehrgeiz eines jeden Dorfes, die größte Biike zu haben. Dafür werden bereits Wochen vorher Äste, Weihnachtsbäume und Strohballen gesammelt und aufgeschichtet. Die originalen Biikefeuer findet man heute an der Nordsee. Mittlerweile hat sich dieser Brauch jedoch auch auf die Ostseeküste ausgeweitet. In Grömitz trifft man sich um 17 Uhr am Seebrückenvorplatz zum gemeinsamen Fackelmarsch. Mit dem Feuerwehr Musikzug geht es Richtung Nordstrand zum Restaurant Schlemmerland, wo schon das riesige Strandfeuer darauf wartet, angezündet zu werden. Für ordentliche Stimmung sorgt die Band Timmerhorst. Zum Aufwärmen und Stärken gibt es Glühwein und anschließend geht es zum traditionellen Grünkohlessen in eines der Grömitzer Restaurants – herrlich deftig mit Kassler, Kochwurst und Bratkartoffeln.

 

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