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Mit dem Radl auf Tour – Fahrgenuss mit Schloss und Meer!

© Foto: Tourismus-Agentur Lübecker Bucht

Wenn es hiesige Frischluftfanatiker mit Picknickdecke, Proviant und guter Laune nach draußen zieht, dann fehlt nur noch das Zweirad und der Sommertag ist perfekt. Die beste Zeit, um ausgedehnte Fahrradtouren zu unternehmen ist nämlich genau jetzt. Wogende Weizenfelder, Obst- und Bauernhöfe, lauschige kleine Seen und das weite Meer sind auch in diesem Sommer wieder eine Station mit dem Drahtesel wert.

Albert Einstein hat angeblich schon die Relativitätstheorie auf ihm entdeckt und wir finden es gibt im Sommer einfach nichts Besseres: Das Fahrrad!
Unsere Gegend bietet darüber hinaus auch noch weite lange Radwege mit sanften Hügeln, die vorbei an urigen Gutshäusern und märchenhaften Wäldern führen. Übernachtungsfreudige Radler kommen dabei ebenso auf ihre Kosten wie diejenigen, die lieber eine Tagesradtour, alleine oder durch einen Guide geführt, machen möchten. Auch das eine oder andere kühle Radler mundet nirgendwo besser als bei sommerlichen Temperaturen an der Lübecker Bucht.

Die 200 Kilometer lange Holsteinische-Schweiz-Radtour beschert Liebhabern von Drahtesel und Natur jedes Jahr aufs Neue unvergessliche Erlebnisse. Der Startpunkt kann individuell gewählt werden. Ein guter Tipp ist es, wenn Sie am Bungsberg losfahren. In einer luftigen Höhe von 168 Metern haben Sie einen traumhaften Weitblick über einen großen Teil des Tourgebietes. Die zuverlässige Beschilderung führt Sie vorbei an mehr als 200 Seen, mehreren Schlössern und traumhaften Herrenhäusern. Bei so viel Sightseeing kann sich das Auge ordentlich satt sehen. Eutin, Plön oder Hohwacht sind nur einige Ortschaften, die Sie durchqueren sollten und bei denen es zahlreiche Rastmöglichkeiten gibt. Das wunderschöne Eutiner Schloss mit seinem bezaubernden Garten ist zum Beispiel eine Station, die es nicht zu verpassen gilt. Ein Abstecher nach Stocksee führt Sie auf das berühmte Gut. Entspannte Bootsfahrten auf verschiedenen Seen oder ein Spaziergang entlang der schönen Promenaden sorgt dafür, dass die übrige Muskulatur nicht verkümmert und hilft ideal beim Verarbeiten der vielen Eindrücke, die Mühlen, Kirchen und das Preetzer Kloster hinterlassen haben. Natürlich gibt es entlang der gesamten Strecke auch Rastplätze oder sogar teilweise abschließbare Fahrradboxen. Schlafmöglichkeiten wie Jugendherbergen, Campingplätze oder Pensionen gibt es zuhauf. Diese am besten vorher buchen (www.bettundbike.de). Mehr Infos zu dieser Tour gibt es bei der Tourist-Info in Eutin: Tel.: (04521) 7 09 70.
Ungefähr doppelt so lang ist der Ostseeküsten-Radweg, der sich über eine Strecke von 430 Kilometern ausbreitet. Von Kupfermühle bei Flensburg bis nach Lübeck-Travemünde führen abwechslungsreiche Pfade am Meer oder an tiefen Seen vorbei. Wogende Felder, altertümliche Fischerdörfer und kleine Hafenstädte entführen Sie auf eine Reise in Kultur und Geschichte der Küstenregionen. Ob Sie bei Ihrer Tour einen Abstecher nach Damp machen und sich dort eine gehörige Portion Wellness gönnen oder sich lieber auf ein deftiges Fischbrötchen in Eckernförde freuen, bleibt Ihnen überlassen. Das U-Boot in Laboe oder das Segelschulschiff „Passat“ in Travemünde beeindrucken maritime Gemüter. Der Ostseeküsten-Radweg beginnt im Norden in Kupfermühle bei Flensburg und führt über Glücksburg, Eckernförde, Hohwacht und rund um die Sonneninsel Fehmarn bis nach Lübeck-Travemünde. Umfassende Infos zur Streckenbeschaffenheit, Übernachtungsmöglichkeiten und mehr unter: www.ostseekuestenradweg.de.
Ein beliebter Klassiker ist die Tour entlang der „Alten Salzstraße“ Der mittelalterliche Handelsweg erstreckt sich durch das Herzogtum Lauenburg bis nach Lübeck. Diese Strecken nutzten auch einst die Fuhrleute, die das Salz von der Saline in Lüneburg bis nach Lübeck transportierten. Unterwegs können Sie sich auf die Spuren von Til Eulenspiegel in Mölln begeben oder einfach nur die malerischen Dörfer genießen. Mehr unter www.hlms.de

Neue Strecken per Rad erkunden und dabei die Holsteinische Schweiz umrunden
Wer es individuell mag, der stellt sich seine ganz eigene Route zusammen. Kartenmaterial dafür gibt es im Netz unter: www.sh-tourismus.de oder aber auch in allen Tourismusagenturen rund um die Lübecker Bucht. Wem es zu mühselig ist, Kartenmaterial zu studieren, wer aber trotzdem exklusive Wege befahren möchte, der kann auch an geführten Radtouren teilnehmen. Einige Radler, die die Gegenden wie ihre Westentasche kennen, teilen gerne ihr Wissen und bieten deshalb geführte Touren entlang der schönsten Wege an. Spannendes Insiderwissen und eine nette Gesellschaft sind dabei inklusive: An den Touren kann ab Pelzerhaken und Sierksdorf im Bereich Lübecker Bucht zu folgenden Zeiten teilgenommen werden: Dienstags ab Pelzerhaken (bis Mitte Oktober), mittwochs ab Sierksdorf (bis Mitte September). Nachfragen sind möglich unter: (04503) 770 964. Geführte Fahrradtouren für die ganze Familie gibt es auch in Grömitz. Erich Langbehn begibt sich in der Zeit vom 7. April bis zum 27. Oktober, jeden Mittwoch ab 9.30 Uhr bis ca. 12.00 Uhr auf Tour, Länge ca. 30 Kilometer. Telefon (045 62)  256 238.
Kurzentschlossene und Spontane profitieren aber auch einfach davon, wenn sie ohne zu zögern ihren Allerwertesten in den Sattel schwingen und direkt die nächste Eisbude, das Lieblingsrestaurant oder einfach den Strand ansteuern. Die Strandpromenaden an der Ostsee sind einfach zu einladend, als dass man sich diese Gelegenheit entgehen lassen sollte. Vivien Rehder von der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH weiß auch genau, warum sich Radfahren hier lohnt: „Im größten Naturpark des Landes radelt man durch eine leicht hügelige Landschaft mit vielen Wäldern, vorbei an unzähligen Seen und historischen Herrenhäusern. Bei der Landpartie erleben Besucher den Charme Schleswig-Holsteins in Dörfern wie Schönwalde und Grebin mit ihren reetgedeckten Fachwerkhäusern, alten Kirchen und Mühlen. In den Städten Plön und Eutin kann man durch die Straßen der Altstadt bummeln und Schlösser besichtigen. Wer die Holsteinische Schweiz mit dem Fahrrad erkundet, sollte sich auch genug Zeit für Pausen gönnen, denn die machen in den Bauernhofcafés, an den Picknickplätzen und kleinen
Badebuchten besonders viel Spaß.“
Aufgrund der ländlichen Vielfalt, die die Holsteinische Schweiz zu bieten hat, gibt es auch besondere Thementouren. Diese Tagestörns sind zwischen 20 und 60 Kilometer lang und stellen für Einsteiger und geübte Radler  einen kompakten Ausflug mit Mehrwert dar. Das Schönberger Kindheitsmuseum oder die Klosteranlage in Cismar sind dabei optionale Zwischenstationen. Sie entscheiden, ob Sie den HeringsTörn, den SchlemmerTörn oder doch lieber den WikingerTörn für sich beanspruchen. Mehr Informationen unter: www.sh-fahrradland.de.
Übrigens: Durch den Umbau stillgelegter Bahn-trassen in Radwege gibt es in Deutschland auch Radstrecken der ganz besonderen Art. Der aus den USA zu uns „rübergeschwappte“ Trend ermöglicht das Fahren auf glatt ausgebauten Strecken mit minimaler Steigung und einem meist großen Kurvenradius. Vereinzelte Dämme und Brücken sorgen unterwegs für eine tolle Aussicht. Derartige Schnellstraßen für Radfahrer sind in Schleswig-Holstein leider noch Mangelware. Aber in Bad Oldesloe befindet sich die ehemalige Bahntrasse der EBOE (von Bad Oldesloe nach Grabau und weiter bis Henstedt Ulzburg). Hier kann auf einer Länge von 27 Kilometern alles gegeben werden.
Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt – diese Regel gilt vielleicht noch auf einigen Schulhöfen aber nicht bei uns. Denn wir finden: Drahtesel benötigen immer einen Tritt!

Also auf in den Fahrradsommer 2015!

© Foto: Tourismus-Agentur Lübecker Bucht

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